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Erstausstattung Katze: Diese Dinge benötigst du für deine erste Katze (+Checkliste)

Steht der Entschluss erst einmal fest, dass du dir eine oder mehrere Katzen anschaffen möchtest, kommt vermutlich auch schnell die Frage auf: „Welche Dinge benötige ich eigentlich für die Erstausstattung für meine Katze/n?“.

In diesem Beitrag erfährst du, was zur absoluten Grundausstattung gehört, welche Dinge optional sind, was du auch erst später besorgen kannst, welche Produkte ich gerne empfehle und worauf du achten solltest.

Außerdem habe ich dir bei Amazon eine Einkaufsliste für die meisten der hier genannten Produkte zur Erstausstattung zusammengestellt. Und wenn du magst, kannst du dir ganz am Ende sogar noch eine kostenlose Checkliste zum Ausdrucken und Abhaken herunterladen, damit du nicht den Überblick verlierst.

Inhaltsverzeichnis

Ausreichend Kletter- & Kratzmöglichkeiten

In der Natur wetzen Katzen ihre Krallen an allem Möglichen, klettern auf Bäume und können sich so richtig austoben. Um dies bestmöglich auch in der Wohnung zu ermöglichen, braucht deine Katze natürlich ausreichend Kratz- und Klettermöglichkeiten.

Du brauchst, im Gegensatz zur allgegenwertigen Meinung, aber nicht unbedingt einen klassischen Kratzbaum. Die Hauptsache ist einfach, dass deine Katze genügend Möglichkeiten hat ihre Krallen zu schärfen und zu klettern.

Das schaffst du auch genauso gut mit Alternativen, wie einer Kratztonne*, einem Catwalk oder Kratzpappen. Wobei eine kleine Kratzpappe nicht ausreichen wird, um deine Katze von deinem geliebten Sofa fernzuhalten.

Die Hauptsache ist einfach, dass genug „Baumersatz“ vorhanden ist. Wie du das im Detail gestaltest, bleibt vollkommen dir, deinen persönlichen Vorlieben und finanziellen Mitteln überlassen.

Gerne dürfen auch mehrere verschiedene Kletter- und Kratzmöglichkeiten geschaffen werden. Dies ergibt sich aber meistens auch mit der Zeit, wenn du deine Katze besser kennenlernst und ihr mehr Abwechslung bieten möchtest.

Geeignetes Spielzeug & Beschäftigung

Neben dem Klettern und Kratzen, braucht deine Katze natürlich auch noch weitere Beschäftigung. In Sachen Spielzeug besteht da eine fast unendliche Auswahl.

Ich empfehle dir am Anfang aus verschiedenen Bereichen jeweils eine Kleinigkeit auszuprobieren, falls du die Vorlieben deines zukünftigen Mitbewohners noch nicht kennst. In diesem Fall lohnt es sich einfach nicht, unendlich viel ähnliches Spielzeug zu kaufen, was deine Katze hinterher dann gar nicht benutzt.

Das heißt zum Beispiel besorgst du erstmal eine Spielangel, eine Maus und ein „Stinkekissen“. Diese „Stinkekissen“ sind meist entweder mit Katzenminze oder Baldrian gefüllt und haben eine ganz besondere Anziehungskraft auf Katzen.

Was ihr letztendlich am besten gefällt, wird sie ganz allein entscheiden und dann kannst du immer noch ein paar weitere Spielzeuge in dieser Richtung dazu kaufen.

Allerdings solltest du hier ein wenig auf Qualität achten und keine Spielzeuge kaufen, die schon bei bloßem angucken auseinanderfallen.

Schau da auch gerne mal auf meiner Empfehlungsseite unter „Katzenspielzeug“. Dort findest du einige Spielsachen, die wir sehr gerne nutzen und kannst sie gerne auch mal ausprobieren oder dich inspirieren lassen.

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Alternativ kommen selbstgebastelte Beschäftigungsmöglichkeiten auch immer super bei Katzen an. Es muss also nicht immer unbedingt gekauftes Spielzeug sein.

In der Kategorie „Beschäftigung“ findest du ganz viele tolle Möglichkeiten deine Katze ohne große Kosten zu beschäftigen, z.B. mit Futter-Fummel-Spielen. Du findest dort aber natürlich auch einfache Beschäftigungsideen mit gekauften Spielsachen.

Qualitativ hochwertige Ernährung & Fütterung

Das Thema Ernährung darf in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen, schließlich gehört die Fütterung genauso zum kleinen Katzen 1×1 für artgerechte Haltung, wie Kratz- und Klettermöglichkeiten und die Beschäftigung.

Trink- & Futternäpfe

Da die Katzen in der Wohnung ihre „Beute“ nicht einfach so auf dem Boden verspeisen, wie in der Natur, brauchst du auf jeden Fall Näpfe für Nass- und Trockenfutter, sowie Schälchen für Wasser.

Du kannst dich bei der Auswahl nach deinen ganz persönlichen Vorlieben richten. Ob du lieber Kunststoff, Edelstahl oder Keramik magst, ist im Prinzip erstmal ganz egal und auch welche Farben und Muster dir gefallen. Deiner Katze ist es vor allem wichtig, was hinterher im Napf drin ist.

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Natürlich haben die unterschiedlichen Materialien verschiedene Vor- und Nachteile, wie zum Beispiel Zerbrechlichkeit oder Gewicht.

Wir haben mit der Zeit jedoch gemerkt, dass Näpfe aus Keramik weitaus hygienischer sind und sich so auch besser der sogenannten Kinnakne vorbeugen lässt. Meine Katze Nala hatte damit nämlich anfangs öfter mal zu kämpfen als wir noch Näpfe aus Plastik verwendet haben.

Tipp

Wenn du wissen möchtest, was es mit der Kinnakne auf sich hat, dann schau mal bei fellomed vorbei. Iris hat dazu einen ganz tollen und ausführlichen Blogbeitrag geschrieben.

Zudem werden flache Näpfe von Katzen häufig bevorzugt, um dem sogenannten „Whisker Stress“ zu entgehen. Wir haben daher auch ab und zu einfach auf Untertassen als „Futternapf“ gesetzt. Funktioniert auch super und man hat sie in der Regel ja eh schon zu Hause. Das spart also auch noch Geld.

Tipp

Wenn du mehr über das Thema „Whisker Stress“ erfahren möchtest, dann schau am besten mal bei haustiger.info vorbei. Dort wird das Thema sehr gut erklärt.

Inzwischen sind wir sogar auf die SureFeed Mikrochip Futterautomaten* umgestiegen. Das hat den einfachen Grund, dass Flash sonst das Futter von Luke klauen würde, der sich gerne auch mal Zeit beim Fressen lässt. Außerdem bleibt das Nassfutter in dem Automaten auch sehr viel länger frisch. Also absolute Empfehlung, aber für den Anfang kein Muss.

Napfunterlage

Wir haben damals auch direkt eine Unterlage gekauft, damit Futterreste und Wasserspritzer nicht direkt auf dem Boden landen. Diese Methode hat sich auch längere Zeit bewährt, allerdings nutzen wir heute keine Unterlage mehr. Unsere Katzen sind aber auch nicht mehr so ungestüm, wie noch als kleine Kitten.

Es ist also einfach eine persönliche Entscheidung, ob du eine Unterlage haben möchtest oder nicht und definitiv kein Muss.

Trinkbrunnen

Neben den normalen Trinknäpfen würde ich dir auch zu einem Trinkbrunnen raten. Viele Katzen bevorzugen nämlich fließendes Wasser. Und da du sicherlich keine Lust hast, ständig den Wasserhahn für deine Katze aufzudrehen, ist ein Trinkbrunnen eine tolle Möglichkeit, um die Fellnasen zum Trinken zu animieren.

Zudem ist es in der Handhabung von einem Trinkbrunnen oft einfacher. Das Wasser in den Trinknäpfen sollte nämlich nach Möglichkeit mindestens 1 – 2 mal am Tag ausgewechselt werden, weil sich dort Staub und Bakterien ansammeln können.

Beim Trinkbrunnen hingegen passiert dies durch die ständige Bewegung des Wassers nicht, sodass er nur alle paar Tage gründlich gereinigt werden muss.

Ich empfehle hier immer gerne den Lucky Kitty Trinkbrunnen*. Dieser ist aus Keramik, ist sehr leise und kam bei unseren Katzen gut an.

Ob du nun einen Trinkbrunnen brauchst oder nicht, kann sich selbstverständlich auch erst im Laufe der Zeit ergeben, wenn du siehst, wie deine Katze das Wasser aus einem Napf annimmt. Mein Kater Flash hat den Trinkbrunnen zum Beispiel immer sehr gerne genutzt, auch wenn er aktuell wieder die klassischen Trinknäpfe bevorzugt.

Anfangs war der Trinkbrunnen aber wirklich ein Segen für uns, da wir dadurch auch nicht mehr so häufig Pfützen auf dem Boden hatten, weil der Napf mal wieder umgeschubst oder ruckartig hin und her geschoben wurde.

Nassfutter, Trockenfutter & Leckerlis

Nachdem du Näpfe und Co. besorgt hast, fehlt natürlich noch das Futter. Zu Beginn empfehle ich dir nach Möglichkeit das Futter erstmal weiter füttern, was die Katze zuvor schon bekommen hat. Die Umgewöhnung im neuen Zuhause ist sowieso schon schwer genug für deine Katze und so hat sie wenigstens ihr gewohntes Futter.

Falls du allerdings nicht zufrieden mit der Qualität des bisherigen Futters bist, kannst du natürlich schon hochwertiges Nass- und Trockenfutter besorgen und ein bisschen ausprobieren, was deine Katze davon gerne frisst.

Nassfutter ist in der Regel die bessere Wahl für Hauptmahlzeiten deiner Katze. Welche Marken und Sorten wir füttern und welche ich guten Gewissens empfehlen kann, findest du auf meiner Empfehlungsseite unter „Katzenfutter“.

Aber auch Trockenfutter kommt bei uns zum Einsatz (vor allem zur Beschäftigung) und gehört daher auch zur Erstausstattung für deine Katze. Mit dem Applaws Huhn & Lachs* kannst du absolut nichts falsch machen. Es kommt aber natürlich auch hier wieder auf die Vorlieben deiner Katze an.

Um die Kontaktaufnahme zwischen dir und dem Neuankömmling am Anfang zu erleichtern, ist es ganz ratsam auch direkt ein paar Leckerlis parat zu haben.

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Da es sich lediglich um kleine Snacks handelt, darf es hier auch ruhig mal etwas ungesünder sein. Obwohl Katzen auch total gern gesunde Leckerlis mögen, wie z.B. die getrocknete Hühnerbrust in Streifen* von Fressnapf (ist eigentlich für Hunde, funktioniert aber auch für Katzen) oder die Cosma Snackies* aus 100% gefriergetrocknetem Hühnchen.

Da stehen meine Kater Luke und Flash z.B. total drauf und fangen sofort an zu schnurren, sobald sie die Packung sehen.

Aber auch hier gilt wieder: Du wirst mit der Zeit schon rausfinden, worauf deine Katze richtig abgeht. Besorge für den Anfang einfach eine kleine Auswahl und teste dich durch oder frag beim bisherigen Halter bzw. der Pflegestelle deiner Katze nach.

Anmerkung

Achte aber bitte darauf, dass Kitten unter 3 Monaten in der Regel noch keine Leckerlis bekommen sollten. Und danach auch nicht direkt die auf der Packung angegebene Menge, denn die entspricht immer einer ausgewachsenen Katze!

Passende Katzentoiletten & Zubehör

Wer trinkt und frisst, muss natürlich auch irgendwann mal auf die Toilette.

Die Faustregel für die Anzahl an Katzenklos bei Wohnungskatzen lautet: Ein Klo mehr als Katzen im Haushalt leben.

Das kannst du dir schonmal merken.

Wir haben damals jedoch erstmal nur zwei Klos für zwei Katzen besorgt, da die Beiden noch sehr klein waren und wir wussten, dass sie es gewohnt waren sich eine Toilette mit den anderen beiden Geschwistern und der Mama zu teilen.

Der Grund, warum man sagt, dass immer ein Klo mehr als Katzen benötigt wird, ist eigentlich ganz einfach: Katzen sind sehr eigen und trennen daher auch gerne mal das Urinieren vom Koten oder gehen nicht auf die Toilette, die bereits eine andere Katze benutzt. Von daher macht es schon Sinn auf diese Regel zu vertrauen.

Wir haben inzwischen sogar 5 Toiletten für 3 Katzen, aber das hat nochmal andere Gründe. Wir tauschen unsere alten Toiletten nun aber auch nach und nach gegen die LitterLocker Litter Boxen* aus, weil ich die einfach genial finde. Sie haben einen hohen Rand (sodass Nala nicht drüber pinkeln kann), haben Tragegriffe und sehen dazu auch noch hübsch aus. So mag ich das.

Katzenstreu, Streuschaufel & Co.

Zur Grundausstattung des Katzenklos benötigst du natürlich auch noch Streu und eine Streuschaufel, um deine Katze zufrieden zu stellen und ihr stilles Örtchen sowie die Wohnung immer schön sauber und frei von unangenehmen Gerüchen zu halten.

Wir sind mit dem Betonit Katzenstreu Golden Grey Master* gestartet und stellen derzeit auf das Bio-Katzenstreu aus Holz von Cosycat* um. Beide Streusorten haben ihre Vor-und Nachteile. Da musst du einfach wieder ein bisschen nach deinen persönlichen Vorlieben gehen und dem, was deine Katze bereits kennt.

Wir haben zudem noch zu jedem Klo einen Vorleger gekauft, der das Streu, das gerne mal an den Pfötchen hängen bleibt, ein wenig auffangen soll, damit auch dieses nicht so sehr in der Wohnung herumfliegt.

Hierfür nutzen wir entweder die Badteppiche von IKEA oder die Katzenklomatte von Rudelkönig*. Ich persönlich mag die Katzenklomatte weitaus lieber, weil sie das Streu besser auffängt und festhält, allerdings mag Flash das Gefühl unter den Pfoten überhaupt nicht und meidet die Toilette, wo dieser Vorleger liegt.

Es kommt also wieder ganz darauf an, ob man so etwas nutzen möchte und wenn ja was genau bei den Katzen gut ankommt. So ein Vorleger ist aber auch nur optional und kein Must Have für deine Erstausstattung.

Alltagshelfer für das Leben mit Katze

Neben den ganz offensichtlichen Produkten für deine Erstausstattung, empfehle ich dir aber auch noch den einen oder anderen Alltagshelfer im Zusammenleben mit Katzen. Dazu gehören für mich z.B. eine Bürste, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in deiner Wohnung und auch ein gutes Desinfektionsmittel, falls mal was daneben geht.

Fellpflege & Bürsten

Im (digitalen) Zoofachhandel wirst du bei deinem Einkauf vermutlich auch über den Bereich stolpern, wo es um Fellpflegeprodukte geht.

Für den Fall, dass du Kitten bekommst, brauchst du anfangs jedoch nicht unbedingt eine Bürste. Die meisten Kitten verlieren eh nur sehr wenig Haare und das kommt dann erst mit der Zeit, wenn sie etwas älter werden.

Allerdings könntest du so von Beginn an deine Katzenkinder an das Bürsten gewöhnen, damit sie es von klein auf kennen und später nicht panisch wegrennen.

Generell gibt es beim Thema Bürsten aber auch wieder verschiedene Auswahlmöglichkeiten, von Drahtbürste über Naturhaar- und Nylonborsten bis hin zu Fellpflegehandschuhen ist wahrscheinlich so ziemlich alles vertreten.

Was davon alles gut ist und am besten funktioniert, kann ich dir nicht im Detail sagen, weil ich nicht alles ausprobiert habe. Was ich dir allerdings verraten kann: Wir haben damals eine Drahtbürste und eine zweiseitige Bürste mit Drahtspitzen und Nylonborsten gekauft, aber bei beiden waren wir im Endeffekt nicht wirklich zufrieden. Und die Katzen auch nicht.

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Daher sind wir relativ zügig auf den FURminator* umgestiegen und haben damit auch gute Ergebnisse erzielen können. Allerdings waren unsere ersten Katzen Nala und Flash nicht so unbedingt die großen Fans vom Bürsten.

Mit der Zeit kam mir jedoch eine Idee, wie wir Nala und Flash doch noch vom Bürsten überzeugen könnten. Ich selbst nutze nämlich seit Jahren den Tangle Teezer* zum Bürsten meiner Haare, weil der einfach viel weniger ziept und zusätzlich noch schön die Kopfhaut massiert.

Schwupps, hatte ich es auch einfach mal bei den Katzen ausprobiert und siehe da: Auf einmal war bürsten gar nicht mehr so schlimm. Inzwischen ist Nala sogar ein richtiger Fan geworden, schnurrt ganz laut und genießt es sichtlich mit dem Tangle Teezer* gebürstet zu werden.

Fensterkatzen-Katzenblog-Katzenanfänger-Katze-lässt-sich-bürsten-Tangle-Teezer

Katzenhaare problemlos entfernen

Beim Thema Haaren fällt mir noch eine sehr wichtige Sache ein: FUSSELROLLEN! Am besten kaufst du dir gleich mehrere, denn du wirst sie früher oder später brauchen.

Alternativ eignen sich aber auch Gummihandschuhe super zum Entfernen von Katzenhaaren. Besonders bei größeren oder unebeneren Flächen.

Bei uns kommen die Fusselrollen meistens an unseren Klamotten zum Einsatz und die Gummihandschuhe zum Enthaaren der Katzenliegeflächen. Funktioniert echt super, probiere es unbedingt mal aus!

Sicherheitsmaßnahmen für eine artgerechte Haltung

Das Thema Sicherheit wird von vielen (neuen) Katzenbesitzern leider immer wieder unterschätzt, deswegen möchte ich dich da auch nochmal gesondert drauf hinweisen.

Gerade Fenster können eine sehr große Gefahr für Katzen darstellen. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass Katzen aus einem geöffneten Fenster fallen könnten, führen besonders Kippfenster durchaus zu unschönen Verletzungen und Quetschungen.

Deshalb sichere deine Fenster bitte im Voraus ab!

Möchtest du es deiner Katze ermöglichen bei geöffnetem Fenster im Raum zu sein oder sogar auf der Fensterbank zu sitzen und die Vögelchen draußen zu beobachten, so solltest du dafür Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Ein normales Fliegengitter reicht da selbstverständlich nicht aus, denn das kann das Gewicht deiner Katze und ihren Krallen im Ernstfall einfach nicht standhalten. Eine tolle und einfache Möglichkeit deine Fenster zu sichern, zeige ich dir in meinen Blogbeitrag zur DIY Fenstersicherung ohne Bohren.

Auch für das zuvor erwähnte Kippfenster gibt es Gitter und Netze, die du anbringen kannst, um deinen Liebling zu schützen. Ich persönlich bin jedoch nicht so der Fan davon und bevorzuge es eher das Fenster (mit entsprechender Sicherung) nur weit zu öffnen.

Vor allem, wenn der Neuzugang in den warmen Monaten bei dir eintrifft, solltest du dich umso schneller mit dem Thema beschäftigen. Ansonsten hat das natürlich auch noch etwas Zeit. Das normale Stoßlüften kannst du schließlich auch erledigen, während sich deine Katzen in einem anderen Raum aufhalten und du die Tür zu machst.

Falls deine Wohnung über einen Balkon verfügt, freut sich eigentlich jeder Stubentiger, wenn er Zugang dazu bekommt. Allerdings sollte der Balkon dann natürlich auch dementsprechend mit einem Katzennetz* gesichert werden. Ist klar oder?

Wenn du Bedenken wegen dem Vermieter hast, dann kläre vorab wie er dazu steht. Es gibt auch hier verschiedene Methoden solche Netze anzubringen, es muss nicht immer gebohrt werden und „hässlich“ aussehen.

Das Thema „Fenster“ ist für mich das allerwichtigste in Sachen Sicherheit. Es gibt aber natürlich noch viel mehr potenzielle Gefahrenquellen für deine Katze. Mehr Tipps und Hinweise zu Gefahren und wie du deine Wohnung katzensicher gestaltest, gibt’s deswegen nochmal in einem separatem Blogbeitrag. Schau da am besten auch vorbei.

Reinigungs- & Desinfektionsmittel gegen Keime & Bakterien

Was gerne mal vergessen wird ist zudem ein Desinfektionsmittel. Falls deine Katze mal in die Wohnung uriniert, kotet oder sich übergibt, solltest du dies nicht nur umgehend entfernen, sondern die Stelle und den Bereich drum herum auch gründlich desinfizieren.

Dadurch vermeidest du eine Ausbreitung von Keimen und hältst deine Katze davon ab, diese Stelle für einen geeigneten Ort für genau solche Sachen zu halten.

Wir haben mit dem Desinfektionsmittel von Bactazol* bisher ganz gute Erfahrungen gesammelt und auch den Geruchs- und Fleckenentferner von Bactador* kann ich nur empfehlen. Der ist wirklich super, um unangenehme Gerüche nachhaltig zu entfernen. Und Pipiflecken auf dem Sofa riechen wirklich extrem unangenehm kann ich dir sagen…

Transportmöglichkeit für deine Katze

Um deine Katze überhaupt abholen zu können, benötigst du logischerweise auch noch eine Transportbox. Oder zumindest etwas, worin du sie gut und sicher transportieren kannst.

Hier gibt es neben der klassischen Transportbox auch noch Alternativen, wie z.B. Weidenkörbe oder spezielle Transporttaschen für Katzen. Such dir einfach aus, womit du am besten zurechtkommst. Jede Form hat so ihre Vor- und Nachteile, es gibt also kein Richtig und kein Falsch.

Wenn du direkt zwei oder mehrere Katzen bei dir aufnimmst, brauchst du eventuell auch direkt mehrere Boxen, je nachdem wie groß die Katzen schon sind und ob sie sich bereits kennen.

Wir haben damals zwei Boxen gekauft, weil wir uns sehr unsicher waren, wie groß die Kitten seit unserem ersten Besuch geworden sind. Damit du ein ungefähres Gefühl bekommst: Die kleine Box hatte die Maße 48 x 31,5 x 33 cm und die größere ist 56 x 37 x 33 cm groß.

In die große Transportbox haben unsere beiden Kitten im Alter von 14 Wochen noch problemlos zu zweit rein gepasst. Heute reicht sie allerdings nur noch für eine Katze.

Inzwischen haben wir die kleine Box ersetzt und gegen die Transportbox Capri von Trixie* getauscht, weil wir mit der alten nicht mehr zufrieden waren und die neue im Handling einfach weitaus besser finden.

Katzenbettchen für die Transportbox

Um die Reise für deine Katzen angenehmer zu gestalten, kannst du die Box zusätzlich mit einer Decke, einem Handtuch oder einem Katzenbettchen* auslegen. Dadurch machst du es ihr nicht nur bequemer, sondern sorgst auch dafür, dass deine Katze nicht auf dem kalten Plastikboden liegen muss.

Im besten Fall bringst du die Decke oder was du zum Auslegen nutzen möchtest, bereits ein paar Tage vorher zu den Zieheltern, damit sich die Katze an den neuen Geruch gewöhnen kann.

Da wir unsere Katzen von etwas weiter weg geholt haben, war uns das nicht möglich, aber glücklicherweise wurde uns dafür die Lieblingsdecke der Kitten mitgegeben.

Bei uns sind die Transportboxen auch fester Bestandteil der Einrichtung, werden jeden Tag als Kuschelhöhle benutzt und heiß und innig geliebt. Zumindest solange es nicht zum Tierarzt geht.

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Optionale Katzen Erstausstattung

Zusätzlich zu den bisher genannten „Must Haves“ in Sachen Erstausstattung Katze, gibt es auch noch ein paar Dinge, die du gerne mal ausprobieren oder im Laufe der Zeit noch dazu holen kannst.

Gemütliche Schlaf- & Liegeplätze

Kuschelplätze in Form von Bettchen, Decken oder Kissen gehören für mich z.B. in die Kategorie „ergibt sich mit der Zeit“. Viele Katzen liegen nämlich auch gerne einfach irgendwo anders – auf dem Sofa, auf einem Stuhl, auf dem Bett, etc.

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Wir haben schon so einige Katzenbettchen gekauft, die zum Großteil einfach erstmal links liegen gelassen wurden und erst nach vielen Monaten oder sogar Jahren ihre Daseinsberechtigung gefunden haben.

Aber hier und da ein paar Liegeplätze zu schaffen kann trotzdem auch zu Beginn nicht schaden. Gerade im Winter sind gemütliche Plätze an der Heizung heiß begehrt.

So zum Beispiel unsere selbstgebaute Fensterliege oder die Fensterliege von Karlie*, die hier alle Katzen absolut lieben. Und das eigentlich sogar bei jedem Wetter. Sind eben wirklich typische Fensterkatzen.

Gut ausgestattete Katzenapotheke

Etwas, das bei uns auch erst später „eingezogen“ ist, ist eine Katzenapotheke.

Zu Beginn sollten deine Katzen natürlich rundum gesund sein, aber es kann immer mal sein, dass im Alltag etwas passiert. Sei es ein tiefer Kratzer, eine angespannte Stimmung oder ein anderes kleines Wehwehchen. Da kann eine gut ausgestattete Katzenapotheke schnelle Abhilfe schaffen.

Was alles in so eine Katzenapotheke reingehört, habe ich dir bereits in einem anderen Blogbeitrag ausführlich gezeigt. Schau da einfach mal rein.

Feliway Pheromon Zerstäuber & Spray

Zu guter Letzt empfehle ich dir noch Feliway*. Das ist ein künstliches Pheromon, welches es als Zerstäuber für die Steckdose gibt oder als Spray für unterwegs.

Wir haben damals beides besorgt, damit die Katzen zum einen beim Transport ruhiger sind und sich zum anderen schneller an ihre neue Umgebung gewöhnen.

Wie gut das wirklich hilft lässt sich schwer sagen. Ich persönlich habe meist nur wenig Unterschied gemerkt, habe aber natürlich auch keinen Vergleich, wie es ohne Feliway gewesen wäre. Dafür habe ich schon allerhand positive Bewertungen und Rückmeldungen von anderen Katzeneltern gehört und gelesen.

Außerdem legen einem Tierärzte Feliway auch oft ans Herz. So falsch kann es also nicht sein. Probiere es vielleicht einfach selbst mal aus und bilde dir deine eigene Meinung.

Nun bist du bestens vorbereitet und kannst dich mit der Checkliste unten ans große „Katzen-Erstausstattungs-Shopping“ machen.

Falls du liebend gerne bei Amazon einkaufst, habe ich dir dort auch noch eine Einkaufsliste für deine Erstausstattung zusammengestellt. Schau da doch mal vorbei.

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Über uns
Wer steckt hinter Fensterkatzen?

Der Mensch hinter dem Blog, das bin ich – Maria, 29 Jahre jung. Zu den Katzen zählen Nala & Flash, die im Oktober 2016 im Alter von 14 Wochen bei mir und dem Katzenpapa eingezogen sind. Im Juli 2020 kam dann noch der kleine Luke hinzu. Gemeinsam leben wir in Hannover und genießen den Trubel, den die drei Rabauken Tag für Tag in unsere Wohnung bringen.

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Maria
Katzenmama & Bloggerin

Ich bin seit Oktober 2016 stolze Katzenmama von inzwischen drei Miezen und Katzenliebhaberin aus Leidenschaft. Sollte dies auch auf dich zutreffen, dann bist du hier genau richtig.

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