Fensterkatzen-Katzenblog-Cat-Agility-Hindernisparcours-Huerde-Klopapierrollen-hoeher
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Bewegung und Beschäftigung für Wohnungskatzen mit Cat Agility

Ausreichend Beschäftigung und Auslastung ist vor allem bei reinen Wohnungskatzen ein wichtiges Thema. Deswegen bin ich auch immer wieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, damit sich meine drei Katzen genug bewegen und ihnen nicht langweilig wird. Eine Option ist z.B. ein Hindernislauf. Sowas haben wir auch schon öfter mal gemacht, aber es nie so wirklich als „Cat Agility“ wahrgenommen. Da kamen mir die AGILA Themenwochen 2021 unter dem Motto „Alles in Bewegung – Fitte Pfoten mit AGILA“ ganz gelegen. Das hat mich nämlich dazu inspiriert mich nochmal intensiver mit der Thematik zu beschäftigen. Herausgekommen ist eine Sammlung an Inspirationen, wie du mit wenig Aufwand kleine und große Stationen für einen Hindernisparcours selber basteln und so ordentlich Action in das Leben deiner (Wohnungs-)Katze bringen kannst.
Inhaltsverzeichnis

Was ist Cat Agility überhaupt?

Von Agility hast du vielleicht schon mal im Zusammenhang mit Hunden gehört. Eigentlich ist es nämlich eine Hundesportart und ursprünglichen nicht für Katzen gedacht.

Das heißt aber nicht automatisch, dass es sich nicht auch auf Katzen übertragen lässt. Ganz im Gegenteil. Katzen haben aufgrund ihrer körperlichen Voraussetzungen eigentlich sogar noch mehr Möglichkeiten diese Art des Tiersports auszuüben.

Gibt man das Wort „Agility“ mal bei Google ein, bekommt man folgende Definition von Oxford Languages ausgespuckt:

„Sportart für Hunde, bei der ein Hund einen Parcours mit Hindernissen zu bewältigen hat, wobei der Besitzer nebenher mitläuft.“

Das trifft es im Prinzip schon ganz gut. Beim klassischen Agility geht es darüber hinaus noch um Präzision bei der Ausführung und vor allem Schnelligkeit beim Durchlaufen des Parcours.

Die Vorteile von Katzen Agility

Für uns persönlich steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Es ist einfach eine schöne Möglichkeit das Leben einer Wohnungskatze zu bereichern.

Sie wird dadurch nämlich nicht nur körperlich und geistig ausgelastet. Nein. Sie kann dadurch auch ihre Fähigkeiten, wie z.B. Geschicklichkeit, trainieren und ihr Alltag wird einfach abwechslungsreicher, artgerechter und spannender.

Es kommt dabei auch gar nicht auf Perfektion an. Es ist viel wichtiger, dass das Ganze allen Beteiligten Spaß macht – Katzen und Menschen.

Deswegen können die einzelnen Stationen auch total vielfältig sein. Hauptsache sie passen zu den natürlichen Bewegungsabläufen, die eine Katze auch in der Natur machen würde. Mögliche Übungen könnten zum Beispiel sein:

Wie funktioniert das Training mit der Katze?

Um mit dem Training zu starten, brauchst du auf jeden Fall Leckerlis, einen Targetstick, einen Clicker und natürlich deine Katze.

Wenn deine Katze bereits mit dem Prinzip vom Clickertraining vertraut ist und auch die Übung „Targetstick mit der Nase berühren“ sicher beherrscht, dann kannst du eigentlich direkt loslegen.

Falls nicht, schau dir mal meinen Blogbeitrag „Clickertraining mit Katzen“ an. Dort findest du eine ausführliche Anleitung, wie das Ganze funktioniert und kannst erstmal damit starten.

Schritt 1: die erste Übung

Zu Beginn des Trainings ist es ratsam nur ein einziges Hindernis aufzustellen, damit die Katze nicht überfordert ist. Such dir am besten eine relativ leichte Station aus, die Bewegungen enthält, welche deine Katze im Alltag eh häufiger macht. Damit ist der Schwierigkeitsgrad erstmal nicht zu hoch, deine Katze kann Selbstvertrauen sammeln und den Spaß am Agility für sich entdecken.

Schritt 2: der Startpunkt

Sobald du eine Station aufgebaut hast, beginne damit einen Startpunkt zu etablieren und lass deine Katze auf dem Startpunkt sitzen. Wir nutzen dafür eine Filzmatte, die unsere Fellnasen sowieso schon als „Warteplatz“ vom Clickertraining kennen.

Fensterkatzen-Katzenblog-Cat-Agility-Hindernisparcours-Warteplatz-Startpunkt

Schritt 3: das Training

Führe die Katze nun mit dem Targetstick Schritt für Schritt über das Hindernis. Belohne sie dabei immer wieder mit dem Click und einem Leckerli.

Je nachdem um welches Hindernis es sich handelt und wie gut deine Katze versteht, was du von ihr möchtest, kannst du die Abstände zwischen den Belohnungen vergrößern oder verkleinern. Beim Sprung über eine Hürde ist da ja zum Beispiel nicht so viel Spielraum, wie beim Balancieren über ein Holzbrett. Aber dazu komme ich gleich nochmal.

Die Hauptsache ist auf jeden Fall, dass deine Katze motiviert bleibt und Erfolgserlebnisse hat. Große Fortschritte stehen dabei gar nicht so sehr im Mittelpunkt.

Schritt 4: weitere Hindernisse

Wenn deine Katze die erste Station sicher beherrscht, dann kannst du ein weiteres Hindernis mit ihr üben. So entsteht nach und nach dann ein kleiner Katzen-Parcours, den ihr gemeinsam ablaufen könnt.

Lass deiner Fantasie freien Lauf

Um Hindernisse für deine Katze bereitzustellen, musst du auch wirklich keine Unmengen an Geld in Equipment investieren. Für so ziemlich alle Übungen kannst du genauso gut Alltagsgegenstände nutzen, die du eh zu Hause hast oder die du mit wenig Aufwand im Handumdrehen selbst basteln kannst.

Deswegen bekommst du hier auch keine „so musst du es machen“-Anleitung von mir. Ich möchte dir eher ein paar Inspirationen mit auf den Weg geben. Schau dich einfach mal bei dir in der Wohnung um. Was hast du da? Was könnte man nutzen? Deiner Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt.

Alltagsgegenstände als Grundelemente für den Parcours

Ich würde sagen, es gibt ein paar Grundelemente, die sich besonders für so einen Hindernisparcours eignen und die man vielfältig und für unterschiedliche Stationen immer wieder nutzen kann.

Dabei spreche ich von ganz normalen Alltagsgegenständen, die du nach dem Training auch einfach wieder für ihren eigentlichen Zweck verwenden kannst. Darunter fallen zum Beispiel:

Aber auch sowas wie eine Kratztonne, ein Kratzbaum oder ein Catwalk können super gut mit in deinen Parcours eingebaut werden. Auch wenn sie dann nicht wirklich zweckentfremdet werden, im Gegensatz zu den anderen Möbeln und Gegenständen.

Klettern

Starten wir deshalb auch einfach gleich mit Kratzbaum, Catwalk und Co. Diese Dinge können nämlich super gut zum Klettern verwendet werden. Gerade wenn du eine lange Sisalmatte in deinen Catwalk integriert oder einen raumhohen Kratzstamm hast.

Dort kann deine Katze nämlich so richtig schön dran hochklettern, ganz genauso, wie sie es in der Natur auch mit Bäumen machen würde.

Hochsprung

Eine Kratztonne hingegen eignet sich besonders gut für die Station „Hochsprung“. Einfach in deinen Parcours integrieren und die Katze auf der einen Seite hoch und hinten wieder runter hüpfen lassen.

Das geht aber natürlich auch mit anderen Möbeln, wie z.B. Schränken oder auch Stühlen, falls deine Katze nicht so ein guter Springer ist. Je nachdem, wie talentiert deine Katze in Sachen springen ist, solltest du dir Gegenstände und Möbel aussuchen, die sie auch wirklich überwinden kann, damit kein Frust entsteht. Weder bei dir, noch bei deiner Katze.

Wenn du gemeinsam mit einer weiteren Person trainierst, dann kannst du sogar auch diese Person als Hindernis für den Hochsprung nutzen. Bitte deinen Trainingspartner einfach darum sich einmal runterzubeugen und schon hat deine Katze die Chance auf den Rücken hoch- und wieder runterzuspringen.

Das hat sogar den Vorteil, dass man die Höhe im Gegensatz zur starren Kratztonne oder anderen Möbeln ein wenig regulieren kann.

Weitsprung

Ähnlich wie beim Hochsprung, werden auch beim Weitsprung am besten ganz normale Möbel verwendet – Stühle, Hocker, Schränke oder was auch immer dir lieb ist. Stell dazu einfach zwei dieser Möbelstücke gegenüber voneinander auf und lass deine Katze von einem zum anderen hüpfen.

Stühle und Hocker bieten sich hier natürlich im Gegensatz zu Schränken, am ehesten an, da du sie mit der Zeit immer ein kleines bisschen weiter auseinanderschieben kannst. So kannst du den Schwierigkeitsgrad nach und nach immer weiter steigern.

Aber Achtung: Pass bitte auf, dass die Stühle sicher stehen und nicht beim Absprung verrutschen! Die Katze könnte den Sprung sonst nicht schaffen oder irritiert werden, wodurch sie sich verletzen kann. Diese Station am besten auf einem Teppich aufbauen oder die Stühle mit schweren Büchern o.ä. fixieren.

Fensterkatzen-Do-It-Yourself-DIY-Catwalk-Kletterwand-Sprung

Slalom

Eine weitere sehr einfache und beliebte Übung ist der Slalomlauf. Hierfür suchst du dir einfach ein paar volle(!) Trinkflaschen oder Milchtüten zusammen und stellst sie mit etwas Abstand in einer Reihe auf. Dann kannst du deine Katze mit Hilfe des Targetsticks einfach im Slalom um die Hindernisse leiten.

Alternativ gehen z.B. auch aufgestellte Bücher, wenn diese groß genug sind, dass die Katze nicht einfach drüber laufen kann.

Das Ganze funktioniert aber zum Beispiel auch komplett ohne weiteres Zubehör. Nutze dafür einfach deine eigenen Beine zum Durchlaufen. Dies würde ich jedoch eher erfahreneren Agility-Teams raten. Es ist schon nochmal eine ganze Ecke schwieriger, wenn die Hindernisse für die Katze nicht direkt ersichtlich sind.

Sind die Trinkflaschen aufgestellt, kann deine Katze gut abschätzen, wie weit der Weg ist. Du hast aber schließlich nur zwei Beine (davon gehe ich jetzt zumindest mal aus ), die du immer wieder voreinander stellen musst, sodass deine Katze eben nicht sehen kann, wie viele Hindernisse wirklich vor ihr liegen.

DIY Elemente für mehr Vielfalt beim Agility für Katzen

Bei den bisher vorgestellten Übungen waren lediglich ein paar Möbel oder Alltagsgegenstände wichtig, die eigentlich eh jeder zu Hause hat. Nun möchte ich aber auch nochmal auf ein paar DIY Elemente eingehen.

Erwarte da jetzt aber nicht zu viel, du brauchst meistens lediglich eine Holzlatte, Kartons oder Papier. Diese Dinge sind also auch im Handumdrehen und ohne große Kosten gebastelt. Außerdem können einige Dinge auch vielfältig eingesetzt werden.

Hürdensprung

Beim Thema „Hürden“ gibt es so unglaublich viele Methoden, wie du das ganz einfach umsetzen kannst. Ich möchte dir hier als Inspiration einfach mal 4 Stück aufzeigen.

Für alle gilt jedoch: du brauchst etwas, das du gegenüber voneinander aufstellen kannst und eine Holzlatte, einen Holzstab oder eine alte Katzenangel, die du anschließend drauflegen oder „einspannen“ kannst, damit deine Katze drüber springen kann.

1.) Stühle: Dies wäre ein ähnlicher Aufbau, wie bei der Station Weitsprung, die ich weiter oben bereits erklärt habe. Dazu einfach zwei Stühle oder Hocker gegenüber voneinander aufstellen und eine Holzlatte o.ä. drüberlegen – Fertig!

2.) Bücher: Gleiches Prinzip wie in Punkt 1, nur eben mit Büchern, anstatt Stühlen. Diese Methode hat sogar den Vorteil, dass sich die Höhe relativ leicht und in kleinen Schritten (je nachdem wie dick deine Bücher sind) verstellen lässt.

3.) Klopapierrollen: Tausche hier einfach die Stühle oder Bücher gegen (volle, neue) Klopapierrollen oder Küchenrollen. Und auch hier gilt wieder der gleiche Vorteil, wie bei den Büchern – die Hürde lässt sich ganz einfach in der Höhe regulieren. Kleiner Nachteil: Man muss dafür eigentlich immer mindestens 4 Klopapierrollen zu Hause haben.

Funfact

Wir müssen bei der höheren Hürde immer nochmal etwas unter den Holzstab legen, da Flash sonst einfach drunter durch läuft, anstatt drüber zu springen.

4.) Papprollen: Eine komplette Do-It-Yourself Variante wäre es zwei große Papprollen zu nutzen, die z.B. auch zum Transport von Postern verwendet werden. Dazu einfach mit Löchern auf unterschiedlichen Höhen versehen, in die du dann einen kleinen Holzstab stecken kannst. Hier benötigst du im Nachhinein zwar mehr Lagerkapazität, bist aber auch am flexibelsten, was die Höhenregulierung angeht und musst es nicht zwingend nach dem Training zurückbauen, weil du die verwendeten Gegenstände wieder im Alltag brauchst.

Balancieren

Wenn du für den Hürdensprung bereits eine Holzlatte besorgt hast, dann kannst du sie auch gleich zum drüber balancieren nutzen. Mach dir deshalb am besten vorab einen Plan, wofür du die einzelnen Dinge nutzen möchtest, um möglichst viele Stationen damit abdecken zu können. Wir haben uns aus diesem Grund direkt für eine 4cm breite Holzlatte entschieden.

Auch bei dieser Übung sieht der Aufbau wieder recht ähnlich aus, wie bei den Ideen zuvor. Zwei Stühle, Hocker oder Bücherstapel (Hauptsache stabil) stehen sich gegenüber und die Holzlatte wird drübergelegt. Nur wird diesmal nicht drüber gesprungen, sondern eben balanciert.

Alternativ kann für den Anfang auch ein breiteres Brett oder auch eine komplette Sitzbank genutzt werden, falls vorhanden. Achte aber bitte darauf, dass du die Holzlatte oder das Holzbrett festhältst oder fixierst, damit deine Katze sich nicht verletzen kann.

Rampe

Falls du dich wirklich für ein breiteres Brett entschieden hast, hast du auch bereits die Grundlage für eine Rampe geschaffen. Wir nutzen dazu einfach ein 17cm breites und 120cm langes Brett und stellen es am Rand von unserem Sofa auf. So ist die Steigung nicht zu einfach, aber auch nicht zu schwer und man kann der Katze relativ einfach beibringen dort hochzulaufen.

Noch einfacher wird es, wenn du das Holzbrett mit etwas Teppich beklebst. So bekommt die Katze mehr Halt und kann sich bei Bedarf mit ihren Krallen besser festhalten. Wir haben dafür einfach eine Teppichfliese in der Mitte durchgeschnitten und die Hälften hintereinander aufgeklebt. Für das ganze Brett haben unsere Reste leider nicht mehr gereicht.

Wippe

Eine weitere Übung mit einem solchen Brett ist die Wippe. Hierfür wird zusätzlich noch eine stabile Papprolle (z.B. von Alufolie) oder alternativ ein relativ schmales, aber dickes Buch benötigt. Je nachdem wie lang dein Brett ist, biete sich das eine oder das andere mehr an.

Dann einfach die Papprolle oder das Buch auf den Boden legen, das Brett drüber und schon kann es losgehen. Locke deine Katze einfach vorsichtig bis zur Mitte bis die Wippe auf die andere Seite schlägt und dann geht’s wieder runter.

Um es für die Katze weniger angsteinflößend zu machen, am besten an beiden Seiten eine kleine Filzmatte o.ä. unterlegen (fall du dort keinen Teppich hast), damit die Wippe nicht so laut auf den Boden „aufschlägt“.

Reifen

Ein Reifen zum Durchspringen ist auch eine super Übung für deine Katze. Für diese Station habe ich ebenfalls wieder verschiedene Herangehensweisen.

1.) Karton: Such dir einen großen Karton aus und schneide dort einen Reifen raus. Am besten mit recht großem Durchmesser, damit es deine Katze erstmal einfach hat. Später kannst du auch gerne immer kleinere Reifen ausschneiden und es so nach und nach schwieriger für sie machen.

2.) Packpapier / Geschenkpapier: Bei dieser Methode benötigst du dickes, festes Papier. Ich nutze dafür am liebsten dieses braune Packpapier. Das kann man super zusammenknüllen und dann einen Reifen daraus formen. Der Vorteil hierbei: Du kannst den Reifen nach und nach kleiner machen, indem du immer mehr von dem Papier abschneidest. Bei der Karton Variante müsstest du jedes Mal einen neuen Reifen ausschneiden.

3.) Arme: Die dritte und letzte Idee sind schlicht und ergreifend einfach deine Arme. Halte sie zu einem Kreis zusammen und lass deine Katze durchhüpfen. Allerdings brauchst du hier zu Beginn einen Trainingspartner, der für dich den Reifen mit seinen Armen bildet. Denn deine eigenen Arme brauchst du erstmal, um deiner Katze überhaupt zu zeigen, was sie tun soll.

Tunnel

Eine Station für Fortgeschrittene ist der Tunnel. Denn hier kann man die Katze je nach Länge des Tunnels nicht so gut mit dem Targetstick drüber- bzw. durchleiten. Dennoch möchte ich diese Übung nicht außenvorlassen und dir vier verschiedene Varianten zeigen, wie du so einen Tunnel umsetzen könntest.

1.) Spieltunnel: Deine Katze hat bereits einen Spieltunnel? Super! Dann kannst du einfach den mit in den Parcours einbauen.

2.) Tisch: Falls du keinen Spieltunnel hast, tut es auch ein kleiner (im besten Fall länglicher) Tisch. Einfach eine Decke quer drüberlegen und schon kann es losgehen.

3.) Karton: Da Katzen sowieso meistens auf Kartons abfahren, hast du sicherlich auch ein paar davon zu Hause rumstehen. Schneide da vorne und hinten jeweils ein Loch hinein, sodass deine Katze gut durch passt. Wenn der Tunnel länger sein soll, dann kannst du auch gerne mehrere Kartons aneinanderstellen und zusammenkleben, damit nichts verrutscht.

4.) Papier: Wenn all diese Methoden nichts für dich sind, tut es auch ein großes Blatt Papier (ca. ab DIN A2, je nach Größe deiner Katze). Das rollst du zusammen und klebst die Enden aneinander. Dadurch entsteht eine Rolle, die du auf den Boden legen und als Tunnel nutzen kannst. Fixiere sie am besten an den Seiten mit Büchern o.ä., damit das Papier nicht wegrollen kann.

Das solltest du beim Cat Agility beachten

Du siehst, es gibt ziemlich viele Möglichkeiten ein paar Hindernisse für deine Katze zu basteln. Es gibt allerdings auch ein paar Dinge, die du beim Cat Agility berücksichtigen solltest.

So zum Beispiel auf deine Katze zu achten. Wenn sie keine Lust (mehr) auf das Training hat, dann ist das vollkommen in Ordnung und sollte auch respektiert werden. Nicht jede Katze ist immer super motiviert bei der Sache und auch nicht jede Katze mag diese Form der Beschäftigung.

Außerdem sollte der Hindernislauf auch auf die Voraussetzungen der Katze eingehen. Eine alte Katze kann z.B. vielleicht nicht mehr so hoch springen, wie ein ganz junges Kätzchen. Es kann auch sein, dass deine Katze aufgrund von Vorerkrankungen bestimmte Dinge nicht leisten kann. Das sollte dann ebenfalls beim Training berücksichtigt werden.

Am Anfang ist es zu dem ratsam immer dieselbe Reihenfolge der Hindernisse beizubehalten, damit deine Katze Sicherheit bekommt und weiß, was als nächstes geschieht.

Am allerwichtigsten ist aber: Der Spaß steht im Vordergrund!

Beim klassischen Cat Agility geht es zwar auch darum, dass der Parcours besonders schnell und fehlerfrei überwunden wird, aber da wir hier nicht im Turnier sind, sondern einfach nur unsere Katzen besser auslasten wollen, hat Spaß die oberste Priorität.

Wenn deine Katze alle Stationen mit Bravour meistert und du das Gefühl hast, dass es ihr langsam zu langweilig oder zu eintönig wird, dann kann man natürlich gerne auch die Schnelligkeit oder die Präzision erhöhen, gar keine Frage.

Willkommene Beschäftigung für jede gelangweilte Wohnungskatze

Du kannst all die hier im Blogbeitrag vorgeschlagenen Hindernisse für deinen eigenen Cat Agility Parcours nutzen und völlig frei kombinieren. Ganz nach den Gegebenheiten deiner Wohnung oder den Vorlieben deiner Katze.

Wir variieren die einzelnen Stationen auch gerne mal oder ändern die Reihenfolge, da Flash ziemlich schnell dazu lernt, was solche Dinge angeht. Das macht das Ganze für ihn dann noch spannender und abwechslungsreicher.

Man merkt wirklich, wie viel Spaß Flash an solchen Übungen hat. Diese Form der Auslastung ist einfach eine willkommene Beschäftigung für jede gelangweilte Wohnungskatze. Ich kann dir also nur wärmsten empfehlen es selbst mal auszuprobieren.

Gewinne eine Aktiv-Box von AGILA im Wert von ca. 45€!

Damit du neben dem Training auch noch ein bisschen mehr für die Gesundheit deiner Fellnase tun kannst, verlosen wir zusammen mit AGILA* ein kleines „Care-Paket“ im Wert von ca. 45€. Darin enthalten sind:

Aber natürlich gibt’s die Aktiv-Box nicht einfach so zu gewinnen, du sollst dafür schon eine Kleinigkeit tun.

So nimmst du am Gewinnspiel teil

Regel 1 (Pflicht): Schreibe mir mal in die Kommentare, ob Agility etwas für dich und deine Katze wäre und ob du am Gewinnspiel teilnehmen möchtest. Vergiss aber nicht deine Mailadresse anzugeben, damit ich dich im Falle des Gewinns auch benachrichtigen kann.

Regel 2 (optional): Um deine Gewinnchance zu verdoppeln, kannst du diesen Blogbeitrag oder den entsprechenden Post auch (in deiner Story) teilen. Verlinke dabei @fensterkatzen und @agila.de, damit ich den Beitrag sehen kann. Beachte, dass dein Account dafür auf „öffentlich“ gestellt sein muss.

Hinweis

Das Gewinnspiel läuft ab heute 12.09.2021 (Sonntag) bis einschließlich dem 19.09.2021 (Sonntag, 23.59 Uhr) hier auf dem Blog. Der Versand ist nur nach Deutschland und Österreich möglich. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel bestätigst du, dass du mindestens 18 Jahre alt bist und den Teilnahmebedingungen zustimmst.

Blogparade „Alles in Bewegung – Fitte Pfoten mit AGILA“

Dieser Beitrag ist Teil der begleitenden Blogparade. Das bedeutet, dass sich auch noch andere Fellnasenbesitzer mit dem Thema „Alles in Bewegung – Fitte Pfoten mit AGILA“ beschäftigt haben. Schau also gerne auch mal bei den anderen Bloggern vorbei. Falls dich das Thema ganz allgemein interessiert, dann sieh dir auch gerne mal die Website zur Aktion an. Dort findest du allerhand nützliche Beiträge, Podcasts und Videos von Tierärzten und anderen Experten.

Teilnehmer Katze

Teilnehmer Hund

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Über uns
Wer steckt hinter Fensterkatzen?

Der Mensch hinter dem Blog, das bin ich – Maria, 28 Jahre jung. Zu den Katzen zählen Nala & Flash, die im Oktober 2016 im Alter von 14 Wochen bei mir und dem Katzenpapa eingezogen sind. Im Juli 2020 kam dann noch der kleine Luke hinzu. Gemeinsam leben wir in Hannover und genießen den Trubel, den die drei Rabauken Tag für Tag in unsere Wohnung bringen.

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