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Erste-Hilfe für Katzen: Was du im Notfall tun kannst

Kein Katzenbesitzer möchte jemals in so eine Situation kommen. Wenn deine Katze aber doch mal schwer verletzt wurde oder sich auf einmal ganz anders verhält, dann können gezielte Erste-Hilfe-Maßnahmen durch dich eventuell den entscheidenden Unterschied für sie machen.

Woran du einen Notfall erkennst, wie du den Gesundheitszustand deiner Katze mit Hilfe von TAPS beurteilst und wie du Erste-Hilfe für Katzen bei verschiedenen Verletzungen und Notfällen leisten kannst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Inhaltsverzeichnis

Einen Notfall erkennen und Erste-Hilfe für Katzen leisten

Nicht immer ist ein Notfall leicht zu erkennen, denn Katzen sind wahre Meister im Verstecken von Verletzungen, Schmerzen und Unwohlsein. Gerade Katzen mit Freigang haben durch die Umwelt (z.B. Autos) oder Revierkämpfe mit anderen Katzen ein höheres Risiko als reine Wohnungskatzen.

Am besten und schnellsten erkennst du potenzielle Notsituationen, indem du dir deine Katze regelmäßig genau anschaust und ihren Gesundheitszustand bzw. ihre Vitalfunktionen überprüfst. Vor allem, wenn dir bereits etwas komisch vorkommt oder du ein ungutes Gefühl hast.

Solltest du eine Notsituation erkannt haben, gilt generell immer:

1. Ruhe bewahren
2. Vitalfunktionen prüfen
3. Katze stabilisieren
4. Tierarzt informieren

Wie du den Gesundheitszustand deiner Katze überprüfst

Den Gesundheitszustand deiner Katze beurteilst du zum einen, indem du sie ansprichst und schaust, ob sie noch darauf reagiert und zum anderen mit Hilfe der TAPS-Eselsbrücke. Die Abkürzung TAPS steht in diesem Fall für:

T = Temperatur
A = Atmung
P = Puls
S = Schleimhäute

Die Reihenfolge bei der Überprüfung ist hierbei nicht so relevant. Wichtig ist nur, dass du alle vier Punkte einmal durchgehst.

Achtung

Ist deine Katze tatsächlich verletzt oder hat Schmerzen, könnte sie dich unter Umständen beißen oder unsanft reagieren. Auch wenn sie das sonst nie tun würde. Achte hier also auch auf deine eigene Sicherheit, denn Katzenbisse können sehr schmerzhaft und schnell gefährlich werden! Ich spreche da leider aus Erfahrung

Temperatur (T)

Die Körpertemperatur einer gesunden Katze liegt etwas höher als bei uns Menschen, nämlich zwischen 38°C und 39°C (im Ruhezustand und bei normaler Raumtemperatur). Liegt sie höher oder niedriger, deutet das auf einen ungesunden Zustand hin.

Du kannst sie ganz , indem du ein handelsübliches Thermometer verwendest und es deiner Katze mit Hilfe von etwas Vaseline behutsam ca. 2 cm tief in den After einführst und auf das Piepen wartest.

Vielleicht kennst du das bereits vom Tierarztbesuch: Bitte nach Möglichkeit eine zweite Person hinzu, die deine Katze währenddessen vorsichtig fixiert, damit sie nicht plötzlich aufschreckt und das ganze Vorhaben scheitert. Denn möglicherweise findet deine Katze dieses Prozedere nicht ganz so angenehm.

Atmung (A)

Sicherlich hast du deiner Katze schonmal dabei zugesehen, wie sie seelenruhig geschlafen hat und dabei gemerkt, wie sich ihr Brustkorb mit jedem Atemzug sanft hebt und senkt. Genau das beobachtest du auch bei der Überprüfung der Atmung.

Zähle für 30 Sekunden, wie viele Atemzüge deine Katze gemacht hat (jeweils 1x heben und senken). Anschließend verdoppelst du den Wert, um die Atemzüge pro Minute zu ermitteln.

Normalerweise solltest du hier bei einer Frequenz von ungefähr 15 – 40 Atemzügen pro Minute landen. Ist die Atmung schneller bzw. langsamer oder atmet deine Katze nicht wie üblich durch die Nase, sondern durch ihren Mund, dann ist auf jeden Fall etwas nicht in Ordnung.

Achtung

Wenn es sogar soweit ist, dass du keinerlei Atmung wahrnehmen kannst – weder durch die Nase noch durch den Mund – musst du deine Katze sofort beatmen, um ihr Leben noch zu retten. Wie du das machen kannst, erfährst du weiter unten bei den Wiederbelebungsmaßnahmen.

Puls (P)

Was einen gesunden Katzenpuls anbelangt, sollte die Herzfrequenz in etwa bei 120 – 180 Schlägen pro Minute liegen.

Das kannst du überprüfen, indem du an der Innenseite einer der hinteren Oberschenkel deiner Katze nach einer pulsierenden Ader fühlst. Ungefähr in der Mitte und relativ weit oben (quasi unter den hinteren „Achseln“), solltest du fündig werden.

Da die Frequenz hier weitaus höher liegt als bei der Atmung, reicht es durchaus aus, wenn du für 15 Sekunden die Pulsschläge mitzählst und anschließend mal 4 rechnest, um die Schläge pro Minute zu ermitteln. Liegt der ermittelte Wert niedriger oder höher als der Normalwert, ist schnelles und gezieltes Handeln gefragt.

Achtung

Wenn du noch nie den Puls deiner Katze ertastet hast, ist es u.U. gar nicht so einfach ihn zu finden. Deswegen kann es helfen das regelmäßig zu üben. Solltest du trotz Übungen gar keinen Puls und auch keinen Herzschlag spüren, ist eine sofortige Herzmassage zwingend nötig, um das Leben deiner Katze eventuell noch zu retten. Wie das genau geht, erfährst du weiter unten bei den Wiederbelebungsmaßnahmen.

Schleimhäute (S)

Um den Kreislauf deiner Katze zu beurteilen, ist vor allem die Farbe der Schleimhäute im Maul ein guter Anhaltspunkt. Dazu ziehst du die Oberlippe deiner Katze, die sogenannte Lefze, auf einer Seite behutsam nach oben. Anschließend drückst du mit deinem Zeigefinger vorsichtig auf das Zahnfleisch.

Nachdem du die Druckstelle losgelassen hast, sollte diese im ersten Moment weiß sein. Bei einer gesunden Katze wird sie nach spätestens 2 Sekunden jedoch wieder rosa. Ist dies nicht der Fall, scheint der Kreislauf deiner Katze nicht mehr richtig zu funktionieren.

Ist das nicht möglich, weil sich deine Katze zu sehr dagegen wehrt, kannst du einen schlechten Kreislaufzustand auch an blass bis blau verfärbtem Zahnfleisch oder der Bindehaut erkennen.

Beatmung und Herzmassage als Wiederbelebungsmaßnahmen bei Katzen

Ein absolutes Horrorszenario für jede Katzenmama und jeden Katzenpapa: Die eigene Katze liegt gerade im Sterben und muss wiederbelebt werden. So hart es klingt, sollte zu deinem eigenen Wohl erstmal überprüft werden, ob Wiederbelebungsmaßnahmen überhaupt noch Sinn ergeben. Denn manchmal passiert es, dass sie leider vergebens sind, dem Tier traurigerweise nicht mehr zu helfen ist und wir sie gehen lassen müssen.

Ob schnelles Handeln gefragt ist und noch Hoffnung für deinen Liebling besteht, erkennst du am leichtesten durch einen Taschenlampen-Pupillen-Test. Zieht sich die Pupille deiner Katze bei Lichteinfall noch zusammen, ist es noch nicht zu spät.

Achtung

Wiederbelebende Maßnahmen nur anwenden, wenn das Herz nicht mehr schlägt oder die Atmung ausgefallen ist. Ansonsten riskierst du nur, die ganze Situation noch zu verschlimmern!

Bei der Wiederbelebung gibt es, ähnlich wie beim allgemeinen Gesundheitszustand, auch ein Schema, um sich die Maßnahmen besser merken zu können: Die ABC-Regel. Die Abkürzung ABC steht hierbei für:

A = Atemwege
B = Beatmung
C = Circulation (Kreislauf)

Atemwege (A) überprüfen und frei machen

Lege deine Katze zunächst auf ihre rechte Seite, falls dies noch nicht passiert ist, neige ihren Kopf leicht nach hinten und öffne das Maul. Ziehe dann vorsichtig ihre Zunge so weit wie möglich raus und schau, ob sich eventuell Fremdkörper oder Erbrochenes im Maul und/oder Rachen befinden. Sollte dies der Fall sein, entferne sorgsam alles, was nicht in ein Katzenmaul gehört.

Beatmung (B) bei Atemstillstand der Katze

Hat es noch nicht geholfen die Atemwege frei zu legen und deine Katze fängt nicht wieder eigenständig an zu atmen, solltest du schnellstmöglich mit der Mund-zu-Nase-Beatmung beginnen.

Schiebe dafür die Zunge deiner Katze wieder vollständig in ihren Mund (aber nur so weit, dass sie sich nicht an ihrer eigenen Zunge verschluckt!) und halte das Maul geschlossen. Lege nun ein luftdurchlässiges Tuch auf die Nase deiner Katze, fixiere das Tuch vorsichtig mit deinem eigenen, leicht geöffneten Mund und puste ihr sanft alle 5 – 6 Sekunden in die Nase.

Wenn du es richtig machst, sollte sich der Brustkorb deiner Katze lediglich ganz leicht heben und senken.

Circulation (C) / Kreislauf durch Herzmassage wieder in Gang bringen

Falls das kleine Herz deiner Katze nicht mehr schlägt, kann eine (erfolgreiche) Herzmassage der entscheidende Faktor über Leben und Tod sein. Hierfür gibt es zwei verschiedene Methoden, die du anwenden kannst. Für beide Methoden musst du deine Katze jedoch erstmal auf die Seite legen (falls noch nicht geschehen).

Methode 1: Du umfasst den Brustkorb deiner Katze mit einer Hand (Daumen auf einer Seite, die restlichen Finger auf der anderen Seite) und beginnst mit gestreckten Fingern mit der Herzmassage.

Methode 2: Du gehst ähnlich wie beim Menschen vor und legst deine linke Hand flach auf den Brustkorb deiner Katze. Anschließend übst du lediglich mit zwei Fingern deiner rechten Hand (am besten Zeige- und Mittelfinger) Druck auf deine linke Hand aus.

Bei beiden Methoden führst du die Herzmassage in einem gleichbleibenden, schnellen Rhythmus (ca. 120 Kompressionen pro Minute) aus. Du kannst dich hierbei an dem Lied „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees orientieren und es dir im Kopf abspielen, um ein besseres Gefühl für die Geschwindigkeit zu bekommen.

Was du bei gleichzeitigem Herz- und Atemstillstand tun kannst

Hast du das Glück und eine zweite Person ist zu diesem Zeitpunkt in deiner Nähe, hol sie unbedingt zu dir. So könnt ihr euch effizienter und gleichzeitig um die Herzmassage und um die Beatmung der Katze kümmern.

Wenn du allein bist, gilt der Rhythmus: 30 x Herzmassage und 2 x Beatmung. Und zwar so lange, bis der Herzschlag und die Atmung wieder einsetzen. Anschließend sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden.

Was du bei Unfällen & Verletzungen tun kannst

Es muss nicht immer direkt der schlimmstmögliche Fall eintreten. Oft reichen auch schon weniger lebensbedrohliche Unfälle und Verletzungen aus, in denen du dennoch Erste-Hilfe für deine Katze leisten und es ihr somit leichter machen kannst.

Auch hier gilt wieder: Katzen mit Schmerzen oder Panik können beißen!

Ich habe am eigenen Leib erleben müssen, dass selbst sonst freundlich gesinnte Katzen in Paniksituationen oder unter Schmerzen völlig anders reagieren als im Alltag.

Erfahrungsbericht

Katzen kratzen und beißen in solchen Situationen wie wild um sich, weil sie total überfordert mit der Situation sind und nicht verstehen, dass man ihnen eigentlich nur helfen möchte. Von daher achte bitte auch immer auf deine eigene Sicherheit, wenn du Erste-Hilfe leistest. Denn ansonsten bist du unter Umständen keine Hilfe mehr für deine Katze.

Generell gilt es zwischen verschiedenen Notfällen zu unterscheiden und entsprechende Handlungsmaßnahmen zu ergreifen. Was jedoch immer gilt: Nach jedem Unfall oder mit jeder Verletzung sollte am besten so schnell wie möglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Bei kleineren Unfällen ohne sichtbare Verletzungen und wenn der Gesundheitszustand deiner Katze allgemein noch in Ordnung scheint, kannst du ggf. auch noch etwas abwarten. Beobachte deine Katze dennoch weiterhin intensiv, achte auf Anzeichen und Veränderungen in ihrem Verhalten und checke regelmäßig ihre Vitalwerte.

Geht es für dich und deine Katze aufgrund einer Notsituation ohne Umwege zum Tierarzt, achte bitte auch darauf, dass du deine Katze während dem Transport warm hältst. Denn ist deine Katze stark verletzt, besteht die Gefahr, dass sie einen Schock erleidet und dadurch schnell unterkühlen könnte. Letzteres gilt auch fall ihr Allgemeinzustand sehr schlecht ist.

Blutende und offene Wunden

Solltest du bei deiner Katze eine blutende Wunde entdeckt haben, ist es wichtig erstmal zu beurteilen, ob es sich dabei nur um eine kleine, leicht blutende Wunde handelt oder ob deine Katze viel Blut verliert, weil die Wunde ziemlich groß oder tief ist.

Bei kleinen Wunden reicht es in der Regel aus, wenn du die Wunde mit einem für Katzen geeigneten Desinfektionsmittel reinigst und anschließend mit einem sauberen Tuch abdeckst und vorsichtig verbindest, bevor du mit ihr zum Tierarzt fährst.

Achte hierbei darauf, dass du den Verband nicht zu eng bzw. zu fest anlegst, damit die Blutzirkulation nicht behindert wird.

Handelt es sich jedoch um eine stark blutende Wunde, so solltest du deiner Katze schnellstmöglich einen Druckverband (mit sauberem Verbandsmaterial) anlegen und den nächsten Tierarzt aufsuchen.

Ist eine Wunde sogar so schlimm, dass bereits Eingeweide austreten, ist besondere Eile geboten. Decke die Wunde in diesem Fall lediglich mit einem sauberen, feuchten Tuch ab und fahre anschließend auf direktem Wege zum nächstgelegenen Tierarzt.

Eingespießte Gegenstände

Sind zudem noch Gegenstände eingespießt, wie z.B. ein Stück Holz, darfst du diese auf keinen Fall entfernen! Denn dann besteht die akute Gefahr, dass die Blutung plötzlich sehr viel stärker wird oder weitere Gefäße, Muskeln und Co. verletzt werden.

Sichere deine Katze lieber entsprechend ab, damit auch sie sich nicht die Gegenstände rausziehen kann und fahr so schnell wie möglich zu einem Tierarzt. Dieser kann den Fremdkörper dann fachgerecht entfernen und die Wunde entsprechend versorgen.

Knochenbrüche

Hat sich deine Katze etwas gebrochen, erkennst du das in der Regel daran, dass der Teil ihres Körpers entweder leicht deformiert aussieht, geschwollen ist, einen Bluterguss aufweist oder sie das Körperteil nicht belastet.

Versuche deine Katze in diesem Fall möglichst ruhig zu stellen, ggf. die gebrochenen Körperteile (z.B. ein Bein) mit einem geeigneten Alltagsgegenstand zu schienen und offene Wunden, wie bereits oben beschrieben, mit einem sauberen Tuch abzudecken, bis du beim Tierarzt eintriffst.

Bissverletzungen durch andere Katzen

Katzenbisse sind nicht nur für uns Menschen gefährlich, sondern auch für andere Katzen. Das gefährliche daran ist, dass die Katze ihren keimbelasteten Speichel mit ihren spitzen Zähnen tief unter die Haut bringt und sich solch eine Wunde recht schnell verschließt.

Dadurch können die Bakterien aber nicht mehr rausgespült werden und verbreiten sich im Körper. Von außen sieht die Wunde dann vielleicht nur relativ klein und ungefährlich aus, aber im Körper selbst ist unter Umständen einiges los. Deshalb solltest du jede Bissverletzung deiner Katze beim Tierarzt kontrollieren lassen.

Du kannst die Wunde allerdings auch bereits bei dir zu Hause „vorversorgen“. Gehe dabei einfach so vor, wie oben im Abschnitt „blutende und offene Wunden“ beschrieben.

Kleinere Notfälle brauchen ebenfalls Erste-Hilfe

Neben den typischen Verletzungen, die eine Katze erleiden kann, gibt es natürlich auch noch weitere Notfälle: Vergiftungen, Insektenstiche, Verbrennungen oder auch ein Hitzschlag.

Mit ein paar dieser Ereignisse haben wir leider auch bereits Bekanntschaft gemacht. Neben einem Sprung auf die heiße Herdplatte und einem Wespenstich, bei dem Nalas Pfote innerhalb von wenigen Minuten auf die doppelte Größe angeschwollen ist, gab es hier z.B. auch schon eine ausgerissene Kralle.

Damals bin ich direkt panisch geworden und habe mir sonst was in meinem Kopf ausgemalt. Ich war total überfordert mit der Situation und hatte absolut keine Ahnung, wie man sich in so einem Fall richtig verhält und was zu tun ist.

Auf solche Vorfälle vorbereitet zu sein, nimmt einem enorm viele Sorgen und Ängste ab, das weiß ich jetzt. Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht nur mit Erste-Hilfe-Maßnahmen auseinandergesetzt habe, sondern auch ein eBook zum Thema „Wohnungsbrand mit Katzen“ geschrieben habe. Denn das ist ebenfalls ein absoluter Ausnahmezustand, der schnelles und gezieltes Handeln erfordert und wo es wichtig ist über Erste-Hilfe bei Katzen Bescheid zu wissen.

Tierarztkosten für Notfälle sind besonders hoch

All die oben genannten Notfälle bedingen es, dass du deine Katze zum Tierarzt bringst. Allerdings passieren solche Vorfälle ja wie wir wissen IMMER spät abends oder auf einen Sonntag, wo kein normaler Tierarzt mehr zu erreichen ist und es unglaublich teuer wird.

Gerade in solchen Fällen sollten einem die hohe Tierarztrechnung allerdings nicht noch zusätzliche Bauchschmerzen und Sorgen bereiten. Und schon gar nicht sollte es dich daran hindern deine Katze entsprechend medizinisch versorgen zu lassen.

Eine echte Erleichterung ist es deshalb, wenn du von vornherein eine Tierkrankenversicherung für deine Katze abgeschlossen hast. Dann kannst du dich voll und ganz auf die Genesung deines Lieblings konzentrieren.

Für uns ist es auf jeden Fall ein Segen durch den Tierkrankenschutz von AGILA* rundum abgesichert zu sein und gar nicht erst überlegen zu müssen, ob wir wirklich zum Tierarzt fahren wollen oder nicht.

Der Vorteil bei AGILA* ist für uns vor allem, dass so viele Leistungen übernommen werden. Darunter beispielsweise eben auch die Notdienstgebühr in Höhe von 59,50 €, die seit Februar 2020 bei jedem Notdienst zusätzlich in Rechnung gestellt wird.

Triff Vorbereitungen für die Erste-Hilfe bei Katzen

Damit du bestmöglich für den Notfall gewappnet bist, empfehle ich dir auch bereits im Vorfeld entsprechende Notfallnummer rauszusuchen. Dann verlierst du keine Zeit und kannst dir schnellstmöglich Hilfe holen.

Außerdem darf natürlich auch eine entsprechend ausgestattete Katzenapotheke nicht in deinem Haushalt fehlen. Nur dann bist du überhaupt in der Lage fachgerechte Erste-Hilfe für deine Katze leisten zu können.

Regelmäßiges „Medical Training“ mit deiner Katze kann zudem ebenfalls sehr sinnvoll sein. Dabei überprüfst du auf spielerische Art und Weise mit Hilfe von Clickertraining die Normalwerte (TAPS) deiner Katze. Dieses Training vermittelt dir dann mehr Sicherheit für den Ernstfall und erspart deiner Katze zusätzlichen Stress.

Erste-Hilfe-Maßnahmen ersetzen nicht den Tierarztbesuch

Natürlich ersetzen Erste-Hilfe-Maßnahmen generell nicht den Besuch beim Tierarzt, aber du kannst im Zweifel zumindest die Zeit bis zur Ankunft beim Arzt überbrücken und deiner Katze so das Leben retten.

Einige Tierärzte oder Tierkliniken bieten deshalb regelmäßig zum kleinen Preis spezielle Erste-Hilfe-Kurse für Tiere an. Es gibt aber auch Onlinekurse in dem Bereich oder gute Infoflyer, die du dir vorab mal anschauen kannst, um dich ein wenig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Regelmäßiges Auffrischen sorgt zudem dafür, dass du das Gelernte besser verinnerlichst und im Notfall gewappnet bist.

Dieser Beitrag wurde unterstützt durch:

AGILA Haustierversicherung AG

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Wer steckt hinter Fensterkatzen?

Der Mensch hinter dem Blog, das bin ich – Maria, 29 Jahre jung. Zu den Katzen zählen Nala & Flash, die im Oktober 2016 im Alter von 14 Wochen bei mir und dem Katzenpapa eingezogen sind. Im Juli 2020 kam dann noch der kleine Luke hinzu. Gemeinsam leben wir in Hannover und genießen den Trubel, den die drei Rabauken Tag für Tag in unsere Wohnung bringen.

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Maria
Katzenmama & Bloggerin

Ich bin seit Oktober 2016 stolze Katzenmama von inzwischen drei Miezen und Katzenliebhaberin aus Leidenschaft. Sollte dies auch auf dich zutreffen, dann bist du hier genau richtig.

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