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Katzen zusammenführen – Unsere Erfahrungen // TEIL 1

Im letzten Beitrag habe ich ja schon ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert, wie Luke (nicht) zu uns kam und über unsere ganzen Ups and Downs in der Zeit berichtet. Aber nun war sie da, die dritte Katze. Und damit war es soweit: wir mussten das erste Mal Katzen zusammenführen.

Ich möchte euch hier von unseren Erfahrungen erzählen, wie wir das so gemacht haben, was für Gedanken uns dabei durch den Kopf gegangen sind, an welchen Stellen wir unsicher waren und wie wir – Menschen und Katzen – Luke nach und nach kennengelernt haben.

VORBEREITUNGEN AUF LUKES ANKUNFT

Natürlich haben wir uns zunächst auf die Ankunft von Luke vorbereitet. Wir haben alle nötigen Sachen einkauft, das Schlafzimmer nochmal gründlich geputzt und alles für unseren Neuankömmling hergerichtet. Das neue Bettchen hatte seinen Platz gefunden, ein paar neue Spielzeuge wurden bereitgelegt und ein neues Katzenklo aufgestellt. Nachdem alles vorbereitet war, war das Schlafzimmer dann auch Tabuzone für Nala und Flash, damit sie nicht wieder überall ihren Geruch und ihre Haare verteilen.

Bereits ein paar Tage vor Lukes Einreise nach Deutschland, haben wir zudem einen Feliway Zerstäuber* im Flur, direkt neben der Schlafzimmertür, eingesteckt, damit er sich auch direkt wohlfühlt und nicht so viel Angst hat. Ein paar Stunden vor seiner Landung haben wir es dann aber doch lieber nochmal direkt im Schlafzimmer eingesteckt, da die Tür ja zunächst geschlossen bleiben sollte.

Der große Moment rückte dann also immer näher. Wir haben auch schon den ganzen Tag über mitgefiebert. Ganz nach dem Motto „jetzt ist Luke am Flughafen“, „jetzt ist Luke losgeflogen“, etc.. Wir haben selbst die Flugroute im Internet verfolgt, damit wir immer sehen können, wie weit sein Flieger noch von Hannover entfernt ist. Ein bisschen verrückt, ich weiß, aber wir konnten es kaum abwarten.

Wir waren einfach total aufgeregt, schließlich haben wir noch nie eine Katze aus dem Ausland adoptiert und hatten überhaupt keine Ahnung, wie das so abläuft. Wir wussten auch nicht wie die Flugpatin aussah, sondern hatten nur ihren Namen und eine Telefonnummer für den Fall, dass man sich am Flughafen nicht findet. Als besondere Schwierigkeit kam dann noch hinzu, dass sie Italienerin war und kein Deutsch sprechen konnte, sondern lediglich ein kleines bisschen Englisch. Das machte mich natürlich zusätzlich nervös.

DIE ANKUNFT VON LUKE AM FLUGHAFEN HANNOVER

Kurz vor Mitternacht war es dann so weit: wir waren am Flughafen und warteten gespannt auf Lukes Ankunft. Entgegen unserer Angst, dass wir die Flugpatin nicht kennen, war es doch recht eindeutig, denn sie war die einzige mit zwei Transportboxen in der Hand. Und da wir sogar wussten, dass sie zwei Katzen mit nach Deutschland bringt, war das mit dem einander finden überhaupt kein Problem.

Die Sprachbarriere blieb aber dennoch und die Verständigung wurde auf ein Minimum beschränkt. Aber ich habe in meiner Aufregung sowieso eigentlich kaum ein Wort rausgebracht, deswegen kam mir das sogar entgegen. Wir konnten uns dennoch recht gut verständigen. Es reichte, dass wir uns kurz vorgestellt haben und ein „Lucas“ (Lukes offizieller Name) mit Fingerzeig auf die Transportbox und schon wusste die Flugpatin Bescheid. Sie händigte uns dann eine kleine Tüte mit Lukes gewohntem Trockenfutter, seine offiziellen Reisepapiere und schließlich die Transportbox mit Luke drin, aus. Wir haben uns anschließend bedankt, ihr einen schönen Aufenthalt in Hannover gewünscht und das war‘s.

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Durch die Aufregung und die leichte Überforderung mit der neuen Situation, war es für uns einfach alles etwas seltsam und hinterher waren wir total unsicher, ob es das wirklich schon war oder ob jetzt eigentlich noch was anderes passieren müsste. Ich habe dann aber nochmal kurz mit meiner Kontaktperson bei den CanariGatos telefoniert. Hier wurde mir gesagt, dass das vollkommen normal ist, wenn man ein Auslandstier vom Flughafen abholt. Das hat mich dann wieder etwas beruhigt. Und die Flugpatin war auch sehr lieb, was wir bei der kurzen Begegnung so feststellen konnten, also war alles gut.

LUKE IST IN SEINEM NEUEN ZUHAUSE ANGEKOMMEN

Zuhause angekommen haben wir es so gemacht, dass ich mit Luke im Hausflur gewartet habe, während der Katzenpapa schon mal rein gegangen ist. Er hat Nala und Flash gefüttert und auch Futter für Luke vorbereitet. Während die beiden großen gefressen haben, bin ich dann mit Luke schnell durch den Flur ins Schlafzimmer gehuscht, damit die Katzen nicht so viel voneinander mitbekommen.

0.42 Uhr: Als die Transportbox dann auf dem Boden stand und wir die Tür von Klebefolie und Kabelbindern befreit hatten, kam Luke auch direkt aus seiner Box raus. Er hat erstmal alles ausgiebig und neugierig erkundet und war dabei erstaunlich mutig. Bei Nalas und Flashs Ankunft damals sind sie die ersten Stunden nur auf dem Boden langgelaufen. Luke hingegen ist bereits aufs Bett, auf die Fensterbank und andere leicht erhöhte Plätze gesprungen und hat alles beschnüffelt. Wir haben ihn währenddessen nur beobachtet und ihn machen lassen.

1.20 Uhr: Die erste Erkundungsrunde war abgeschlossen und dann durften wir ihn sogar schon das erste Mal streicheln und mit ihm schmusen! Luke saß auf dem Bett und ich habe mich darüber gebeugt, um Luke vorsichtig zu streicheln. Da kam er dann direkt an und hat sein Köpfchen an meinem Gesicht gerieben und sich immer wieder richtig süß an mich geschmust. Das war so schön und ich hätte absolut nicht damit gerechnet. Er war allgemein in der Nacht sehr liebebedürftig, was mein Katzenmama-Herz natürlich unglaublich gefreut hat.

1.27 Uhr: Anschließend konnten wir auch schon ein bisschen mit Luke spielen. Man hat ihm aber auch angemerkt, dass er wirklich sehr aufgeregt und aufgedreht war wegen diesen vielen, neuen Eindrücken. Die Abreise aus der gewohnten Umgebung, der lange Flug und die Ankunft in einer neuen Umgebung, mit neuen Menschen und neuen Katzen waren sicherlich nicht so einfach zu verkraften.

1.44 Uhr: Da bisher alles so gut gelaufen ist, haben wir nochmal versucht Luke etwas Futter anzubieten, aber er wollte leider noch nicht so richtig fressen. Und auch auf dem Katzenklo war er noch nicht. Aber gut, die Decke in der Transportbox war feucht genug, also hatte Luke vermutlich während der Reise bereits ausreichend gepinkelt…

2.30 Uhr: So langsam sind wir dann alle ins Bett gegangen, denn der Tag war aufregend und anstrengend genug für alle Beteiligten. Der Katzenpapa hat mit Luke im Schlafzimmer im Bett geschlafen und ich mit Nala und Flash im Wohnzimmer auf dem Sofa. So kam niemand zu kurz und da Flash ja nachts immer bei uns schläft, wollten wir ihn auch nicht ausschließen und alleine lassen.

FUNFACT: Luke macht manchmal ganz komische und viele unterschiedliche Geräusche. In der ersten Nacht hat er sich beim Maunzen z.B. angehört, wie ein quietschendes Auto. Das war so lustig, weil wir solche Geräusche von Nala und Flash gar nicht kannten. Aber in den nächsten Tagen kamen auch noch weitere hinzu – von Äffchen über Taube war quasi alles dabei, wie wir feststellen mussten.

TAG 1 | SAMSTAG

Nach einer sehr kurzen Nacht waren die Katzen auch schon wieder wach und somit natürlich auch wir. Ich hatte zwar das Glück, dass ich im Wohnzimmer von ca. 2.45 – 6.30 Uhr schlafen gelassen wurde, aber der Katzenpapa wurde im Schlafzimmer bereits gegen 4.30 / 5.00 Uhr wieder von Luke geweckt. Aber die Katzen waren gnädig, nach dem Füttern von Nala und Flash und einer ausgieeeebigen Spielrunde mit Luke, durften wir später nochmal knapp zwei Stunden schlafen. Dementsprechend waren wir aber trotzdem ziemlich müde an diesem Tag.

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LUKES AUFREGUNG

Nach unserer zweiten (kurzen) Runde Schlaf stand für uns ein gemeinsames Frühstück auf dem Plan. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne Luke gemacht. Denn es musste eigentlich immer einer von uns bei ihm im Schlafzimmer bleiben, da er sofort angefangen hatte nach uns zu rufen, wenn wir mal länger als eine Minute weg waren. Ich wollte seinem Wunsch dann ja auch nachkommen, wenn er noch nicht alleine sein mag. Jedoch war es natürlich teilweise auch etwas schwierig, dass rund um die Uhr mindestens eine Person bei ihm ist. Auf der anderen Seite wollten wir ihm aber auch nicht beibringen, dass wir immer direkt angelaufen kommen, wenn er ruft.

Luke war, wie auch bereits in der Nacht, sehr verschmust, wenn auch ein unruhiger Schmuser. Denn anstatt sich an uns zu kuscheln und sich streicheln zu lassen, lief er immer die ganze Zeit aufgeregt um uns rum.

Wenn er sich dann doch mal hingelegt hatte und etwas zur Ruhe kam, dann hat er oft angefangen so komisch zu zittern und am ganzen Körper zu zucken. Das hat mir anfangs ziemlich Sorgen bereitet, da ich sowas gar nicht kannte und Angst hatte, dass er eine Art Anfall oder irgendwas anderes hat. Aber mir wurde von mehreren Leuten gesagt, dass das vermutlich nur von der Anspannung und der Überforderung durch die lange Reise und die vielen, neuen Eindrücke kommt. Sowas will natürlich auch erstmal verarbeitet werden. Es ging ihm aber ansonsten gut und deswegen war ich dann schon etwas beruhigter. Und wie sich herausstellte, waren diese Zuckungen nach ein paar Tagen auch wieder komplett weg.

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RUHE MUSSTE EINKEHREN

Wir haben dann auch einfach mal versucht ihn doch ab und zu mal alleine zu lassen, damit er runterkommen, fressen und schlafen kann, was seit seiner Ankunft ja eher Mangelware war. Denn Luke war auch immer sehr aufgeregt, wenn wir im Raum waren. Auf der anderen Seite bestand ja aber das Problem, dass er auch nicht so richtig alleine bleiben wollte und dann nach uns gerufen hatte. Da mussten wir dann erstmal einen guten Mittelweg finden. Aber es hat ihm definitiv geholfen, denn er hat mit der Zeit dann wirklich immer mehr geschlafen und konnte so auch alle Eindrücke verarbeiten. Das mit dem Fressen klappt bisher jedoch trotzdem nicht so gut. Das Nassfutter hatte er nur zwei Mal angeleckt und vom Trockenfutter fraß er immer nur ein paar Brocken. Das musste sich dringend ändern, denn so langsam machte ich mir diesbezüglich auch Sorgen.

LUKES INTENSIVER GERUCH

Natürlich hatten auch Nala und Flash inzwischen mitbekommen, dass hier jetzt irgendwas anders war. Selbst wir haben Lukes Geruch sehr deutlich im Flur vor der Schlafzimmertür wahrgenommen, obwohl die Tür immer geschlossen ist. Die beiden Großen, werden es also noch intensiver gerochen haben. Man hat auch gemerkt, dass sie das schon ganz schön verunsichert, vor allem Flash.

Nala beobachtete generell lieber aus der Ferne und ist nicht so interessiert am Schlafzimmer. Flash hingegen saß des Öfteren vor der geschlossenen(!) Tür und hat geknurrt und gefaucht. Teilweise hat er sogar uns angeknurrt und angefaucht, wenn wir ihn streicheln wollten, während er vor der Tür saß. Das mochte Flash offensichtlich so gar nicht. Es gab auch eine Situation, als Flash sogar Nala (aus Versehen) angefaucht hat. Flash saß in der Küchentür, Nala kam aus Richtung Schlafzimmer zur Küche gelaufen und schon wurde sie angefaucht. Vermutlich hatte sie einfach nur den Geruch von Luke etwas mit um die Ecke gebracht, weswegen Flash im ersten Moment vielleicht gedacht hat, dass sie nicht Nala, sondern der neue, fremde Geruch ist.

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Um den Stress und den Geruch etwas zu reduzieren, haben wir den Feliway Stecker wieder in den Flur gehängt und einen Zugluftstopper vor die Schlafzimmertür gelegt. Dadurch kam der „penetrante“ Geruch von Luke nicht mehr so doll in den Flur. Flash wurde deutlich ruhiger und knurrte auch nicht mehr ständig. Um das Ganze dennoch etwas zu unterstützen und Nala und Flash an den neuen Geruch zu gewöhnen, haben wir sie auch immer an unseren Händen und Klamotten schnüffeln lassen, wenn wir aus „Lukes Zimmer“ gekommen sind.

EINE GEMEINSAMKEIT

Eine Sache hatten Luke und Flash aber bereits gemeinsam: sind fanden die geschlossene Schlafzimmertür doof. Luke hatte bereits ein gesteigertes Interesse daran das Schlafzimmer zu verlassen und Flash war nur am Meckern und murrte die ganze Zeit vor der Tür rum, weil er nicht mehr ins Schlafzimmer konnte. Clever wie Flash ist, hat er natürlich auch versucht die Tür zu öffnen und ist gegen die Türklinke vom Schlafzimmer gesprungen. Zwar ohne Erfolg, jedoch mit einem irritierten und ängstlichen Luke auf der anderen Seite der Tür…

DER ERSTE (UNFREIWILLIGE) SICHTKONTAKT ZWISCHEN FLASH UND LUKE

Da wir auch immer mal wieder ins Schlafzimmer und wieder raus mussten, ging natürlich hin und wieder die Tür auf und zu. Dadurch, dass Flash quasi den ganzen Tag vor der Tür campiert hatte, kam es einmal dazu, dass sich Luke und Flash kurz gesehen haben, als wir rausgekommen sind. Flash hat sofort gefaucht und Luke war ganz ruhig und hat nur neugierig geschaut. Das war zumindest schonmal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch bevorstand. Wir konnten so aber auch direkt etwas besser abschätzen, wie die beiden Kater so zu einem Aufeinandertreffen stehen würden.

UNSERE ERSTEN MAßNAHMEN FÜR DIE ZUSAMMENFÜHRUNG

Um die Zusammenführung langsam und Schritt für Schritt voran zu bringen, hatten wir uns ein paar Dinge überlegt. Zum Beispiel wollten wir Flash vor der Schlafzimmertür füttern, damit er den Geruch von Luke mit etwas positivem verknüpft. Das hat jedoch leider nicht wirklich funktioniert. Zum einen, weil Flash in dieser Situation zu abgelenkt und gereizt war und zum anderen, weil er wohl zu sehr auf seinen normalen Futterplatz konditioniert ist. Also musste eine andere Idee her.

Am Ende des Tages haben wir die Decke, die bei Luke im Zimmer lag nochmal zu Nala und Flash gebracht, damit sie daran schnuppern können. Aber auch dieser Versuch hat nicht so wirklich den gewünschten Effekt erzielt. Denn entweder roch die Decke nicht intensiv genug oder es war einfach nicht spannend für die Beiden. Sie zeigten auf jeden Fall kaum Interesse. Mh, das hatte ich mir anders vorgestellt, aber gut, wir ließen nicht locker.

TAG 2 | SONNTAG

Man merkt an diesem Tag deutlich, dass Luke nun “angekommen” ist. Er blüht richtig auf, benutzt normal die Toilette, frisst gut, wird viel aktiver, wird gesprächiger und schläft viel mehr. Zuvor hat er nämlich immer nur wenige Stunden am Tag geschlafen, was für eine Katze ja sehr untypisch ist. Ich denke er war einfach etwas überfordert und wollte nichts verpassen. Aber auch Nala und Flash werden neugieriger und Flash ist schon viel ruhiger und entspannter als noch am Tag zuvor.

DAS PROBLEM MIT DEM FRESSEN

Jetzt wo Luke besser frisst, haben wir auch festgestellt, dass er ein sehr langsamer Essen ist. Er braucht selbst für 10 – 15 Gramm Nassfutter 3 Minuten, während Flash dafür nichtmal 3 Sekunden bräuchte. Was uns allerdings noch nicht so gefällt, ist die Tatsache, dass Luke noch recht viel Trockenfutter frisst und weniger Nassfutter. Er ist zwar immer etwas unentschlossen, bevorzugt aber deutlich das Trockenfutter. Und auch die Tatsache, dass er ganztags Futter zur Verfügung hat und sich das selbst einteilen kann, ist ein Problem für die Zusammenführung. Denn Nala und Flash können das nicht und bekommen ihre Portionen nur auf Zuteilung zu bestimmten Zeiten am Tag.

DER ERSTE (UNFREIWILLIGE) SICHTKONTAKT ZWISCHEN NALA UND LUKE

Beim Rausgehen aus dem Schlafzimmer stand Nala unerwarteter Weise vor der Tür, also habe ich die Tür erstmal nur einen Spalt breit aufgemacht und sie schnuppern lassen. Kurz darauf kam Luke dann auch zum Spalt schnuppern. Beide standen also nur wenige cm voneinander entfernt. Sie sind dennoch ruhig geblieben, lediglich Nala hat einen dicken, buschigen Schwanz bekommen. Nach kurzer Zeit kam Flash dann noch dazu und hat sich mega erschrocken, als er Luke gesehen hat. Sofort hat er geknurrt, gefaucht und einen Satz nach hinten gemacht. Dadurch haben sich die anderen beiden auch total erschrocken. Der erste (unfreiwillige) Sichtkontakt zwischen Nala und Luke verlief also soweit schonmal ganz gut…. bis Flash kam.

DER ZIMMERTAUSCH

Aufgrund der kurzen Erfahrung am Türspalt haben wir an diesem Tag einen weiteren Schritt in Richtung Zusammenführung gemacht – den Zimmertausch. Denn Nala und Flash haben heute sowieso schon ganz gerne mal ins Schlafzimmer geschielt, wenn jemand raus kam. Das Interesse war also nach wie vor da. Während Nala und Flash im Wohnzimmer warteten, haben wir Luke in die Küche gebracht. Und dann ging für Nala und Flash die Tür vom Schlafzimmer auf. Flash hat alles ausgiebig und neugierig erkundet und beschnüffelt, während Nala noch an der Tür gewartet und sich nicht so recht getraut hat. Als sie sich dann doch ein paar Schritte rein gewagt hatte, hat Flash dummerweise nach ihr gehauen, wodurch sie sich natürlich total erschrocken hat und wieder abgehauen ist…

Mit Luke lief es in der Küche ähnlich, wie mit Flash im Schlafzimmer. Alles wurde schön beschnüffelt, vor allem Nala’s Bettchen, in dem sie fast immer liegt.

TIPP: Eine grobe Zusammenfassung mit vielen Videos von Lukes Ankunft bis zu Tag 2 gibt’s in unseren Story Highlights auf Instagram zu sehen. Schaut da doch auch mal vorbei, wenn ihr auch Bewegtbilder zum obigen Text sehen wollt.

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Über uns

WER STECKT HINTER FENSTERKATZEN?​

Der Mensch hinter dem Blog, das bin ich – Maria, 27 Jahre jung. Zu den Katzen zählen Nala & Flash, die im Oktober 2016 im Alter von 14 Wochen bei mir und dem Katzenpapa eingezogen sind. Im Juli 2020 kam dann noch der kleine Luke hinzu. Gemeinsam leben wir in Hannover und genießen den Trubel, den die drei Rabauken Tag für Tag in unsere Wohnung bringen.

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Der Mensch hinter dem Blog, das bin ich – Maria, 26 Jahre jung und von Beruf Innenarchitektin. Zu den Katzen zählen Nala & Flash, die im Oktober 2016 im Alter von 14 Wochen bei mir und dem Katzenpapa eingezogen sind. 

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