Abkühlung für Katzen – diese 8 Tipps helfen bei Hitze

Abkühlung für Katzen – diese 8 Tipps helfen bei Hitze

Kaum stand der 01. Juni auf dem Kalenderblatt, schon sagte der Sommer „Hey, hier bin ich und ich zeige euch jetzt mal, was ich drauf habe!“. Das ist auf der einen Seite zwar sehr schön, denn ich mag es gerne warm, aber auf der anderen Seite ist zu heißes Wetter auch ziemlich anstrengend. Vor allem für unsere felligen Mitbewohner. Deswegen zeige ich euch heute ein paar Tipps, wie ihr das Ganze für eure Katzen angenehmer gestalten könnt und eurer Katze ein wenig Abkühlung verschafft.

TIPP 1: HANDTUCH AUF DEM RÜCKEN

Der erste Tipp kommt eigentlich von der lieben Annika von katzekittenkater, aber ich möchte ihn euch in dieser Sammlung nicht vorenthalten, da ich ihn für ziemlich effektiv halte. Dazu braucht ihr einfach nur ein Geschirrhandtuch in kaltes Wasser zu tauchen, gut auszuwringen und vorsichtig über eure Katze zu legen. So kühlt die Katze von außen etwas runter. Falls ihr mehr über diese Vorgehensweise wissen möchtet oder euch interessiert, warum das Ganze so effektiv ist, dann schaut doch auch mal auf Annika‘s Blog vorbei!

Abkühlung-Katzen-Hitze-Tipp-Katzekittenkater

TIPP 2: HÄNDE NASS MACHEN

Eure Katze findet den ersten Tipp total doof und kann es gar nicht haben, wenn etwas auf ihrem Rücken liegt? Dann geht es eurer Katze ähnlich, wie Nala und Flash. Die können das nämlich auch überhaupt nicht leiden. Aber auch dafür gibt es eine einfache Lösung. Ich mache dazu immer meine Hände nass und wuschle dann den Beiden durchs Fell (natürlich in Kombination mit ausgiebigem Kraulen und Streicheleinheiten ). Das hat einen ähnlichen Effekt, wie das feuchte Tuch auf dem Rücken, aber Nala und Flash finden die Methode weitaus angenehmer. Bei Bedarf kann dieses Vorgehen natürlich auch mehrmals täglich wiederholt werden.

TIPP 3: KÄLTEZELT

Falls eure Katze jeglichen Kontakt meidet oder ihr gerne etwas Längerfristiges haben möchtet, dann empfehle ich euch das „Kältezelt“. Hierzu haben wir uns einen kleinen Wäscheständer gekauft, den man eigentlich über der Badewanne aufstellt. Er lässt sich aber auch super zweckentfremden! Wir stellen ihn im Sommer immer im Wohnzimmer oder in der Küche auf dem Boden, machen ein großes, dickeres Handtuch mit kaltem Wasser feucht und legen es über den Wäscheständer. Schon ist das Kältezelt fertig! Eure Katze kann sich nun ganz entspannt dort drunter legen und die etwas kühlere Luft genießen, die vom feuchten Handtuch abstrahlt. Sollte das Handtuch langsam trocknen, dann könnt ihr es einfach erneut nass machen, auswringen und wieder über den Wäscheständer legen. Eure Katze wird es euch danken

EXTRATIPP: Alternativ könnt ihr sowas auch mit anderen Utensilien bauen. Ein Handtuch über der Transportbox (falls diese aus Plastik ist) oder über einem (Garten)Stuhl tut es durchaus auch. Da ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. Hauptsache man bildet eine Art Höhle und die kühle Luft kann nach innen durchdringen.

TIPP 4: VENTILATOR

Ebenfalls für kühle Luft sorgt Tipp Nummer 4. Hierzu benötigt ihr einen Ventilator und – wie sollte es anders sein – ein Handtuch. Es sollte möglichst leicht und dünn sein, da es sonst im feuchten Zustand zu schwer wird. Hängt das Handtuch einfach vor einen Ventilator und stellt ihn an. Schon pustet er durch das Handtuch hindurch und die kühle Luft verteilt sich im Raum. Das ist übrigens nicht nur für Katzen ein super Tipp, auch Menschen profitieren davon

TIPP 5: KÜHLMATTE

Ihr meint kühle Luft wird eh überbewertet? Dann wäre vielleicht die Abkühlung von unten eher etwas für euch bzw. eure Katzen? Es gibt spezielle Kühlmatten mit Gelfüllung für Hund und Katzen, die sich unter dem Körpergewicht des Tieres langsam abkühlen und so eine angenehme Unterlage an heißen Tagen bietet. Das praktische daran ist, dass man sie weder vorher ins Tiefkühlfach legen, noch sie an den Strom anschließen muss. Einfach auslegen und fertig! Zu finden sind solche Matten z.B. bei Zooplus* oder Amazon*. Und wer das Geld dafür nicht investieren möchte, der kann so eine kühle Unterlage auch wieder mit einem feuchten, kühlen Handtuch imitieren. Aber Achtung, dass der Untergrund „Wasserdicht“ ist und ihr das Handtuch nicht den ganzen Tag über auf eurem Parkett o.ä. liegen habt

TIPP 6: PLANSCHBECKEN

Für verspielte und neugierige Fellnasen eignen sich Wasserspiele besonders gut. Hier könnt ihr entweder selbst kreativ werden oder aber auf vorgefertigte Varianten aus dem Zoofachhandel zurückgreifen. Durch unseren Instragram-Account habe ich festgestellt, dass viele Katzen total auf den „Kitty Pool“ abfahren. Hier kann eure Katze fröhlich im Wasser planschen und nach den mitgelieferten, schwimmenden Spielzeugen angeln. Da Nala und Flash jedoch nicht so die Wasserratten sind, haben wir damit bisher keine Erfahrungen sammeln können, aber ich denke es kann durchaus ein großer Spaß für Katzen sein.

TIPP 7: KATZENEIS

Mehr Erfolg hatten wir bei einem ähnlichen „Spielzeug“. Wie ich schon sagte, darf man auch gerne selber kreativ werden und das haben wir getan. Da ich weiß, dass Nala und vor allem Flash eher mit Futter als mit Spielzeug aus der Reserve zu locken sind, gibt’s bei uns ab und zu Thunfischeis im „Katzenpool“ – unserer Auflaufform. Einfach etwas Thunfisch mit Wasser mischen und in eine Eiswürfelform füllen oder alternativ direkt den Thunfischsaft nehmen und einfrieren. Wenn alles gut durchgefroren ist, dann füllen wir etwas Wasser in die Auflaufform und geben ein paar der Eiswürfel mit hinzu. Durch das Wasser flutschen sie leichter hin und her, sodass die Katze länger beschäftigt ist und mehr für ihr Leckerchen tun muss. Und ganz nebenbei hat dies noch den Effekt, dass es für uns Menschen auch immer sehr lustig und süß anzuschauen ist.

FUNFACT: Wir haben im Zuge unseres Fotoshootings zu diesem Beitrag auch mal versucht einfach nur Leckerlis ins Wasser zu schmeißen und das hat fast noch besser funktioniert als mit Eis! Flash war wie wild am Leckerlis angeln, hat dabei den ganzen Raum nass gespritzt und hatte sichtlich Spaß (und wir beim Zugucken natürlich auch). Und es hat den Vorteil, dass er dabei auch die ganze Zeit getrunken hat, in der Hoffnung er könnte so an das Leckerli kommen.

TIPP 8: TRINKEN

Last but not least bleibt eigentlich nur noch der Tipp übrig, der für alle Lebewesen gleichermaßen gilt: viel Trinken, um nicht zu dehydrieren! Stellt ausreichend Trinknäpfe mit frischem Wasser zur Verfügung oder noch besser einen Trinkbrunnen*. Dieser bietet den Katzen die ganze Zeit über frisches, gefiltertes Wasser und animiert durch die Bewegung des Wassers besonders zum Trinken. Falls eure Katzen jedoch so trinkfaul wie Nala sind, dann könnt ihr auch einfach etwas Wasser mit an das tägliche Futter mischen, um sicherzugehen, dass sie genug Feuchtigkeit zu sich nimmt. Denn wenn sie das nicht tut, können dadurch ernsthafte gesundheitliche Probleme entstehen.

KEEP COOL

Wie ihr seht gibt es eine Menge Möglichkeiten, wie ihr eurer Katze ein wenig Abkühlung – innerlich wie auch äußerlich – verschaffen könnt. Wenn ihr noch mehr Tipps und Tricks kennt, dann schreibt es mir gerne! Und falls ihr bestimmte Punkte noch nicht kanntet und ausprobiert, dann schickt mir auf den Social Media Kanälen Instagram und Facebook auch gerne eure Fotos und Videos und ich teile sie dann in meiner Story. In diesem Sinne: Keep Cool!

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