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13 Tipps für eine harmonische Katze-Mensch-Beziehung

Das Thema „Wie kann ich eine gute und harmonische Beziehung zu meiner Katze aufbauen?“ beschäftigt womöglich so gut wie jeden Katzenanfänger. Zumindest ging es mir am Anfang so. DASS eine gute Bindung wichtig ist, war mir klar, schließlich sind Katzen für mich nicht nur schöne Deko oder Kuscheltiere, sondern vollwertige Familienmitglieder. Aber WOZU genau eine gute Bindung wichtig ist und WIE ich eine harmonische Beziehung mit meiner Katze erreichen kann, das habe ich erst im Laufe der Zeit gelernt. Und genau dieses Wissen möchte ich euch hiermit weitergeben, damit auch ihr eine Beziehung zu eurer Katze mit gegenseitigem Vertrauen und viel Liebe aufbauen könnt.

WOZU IST EINE GUTE BEZIEHUNG ZWISCHEN KATZE UND MENSCH EIGENTLICH WICHTIG?

Eine gute Bindung zwischen euch und euren Fellnasen macht so einiges einfacher. Und zwar für beide Seiten. Der Alltag ist dadurch z.B. häufig unbeschwert, stressfrei und voller gegenseitiger Zuneigung. Außerdem fördert die Harmonie zwischen euch auch euer psychisches Wohlbefinden – ihr seid einfach allgemein zufriedener, glücklicher und ruhiger. Deshalb sind auch Stresssituationen und Untersuchungen beim Tierarzt für die Katze leichter zu ertragen, wenn ihre Vertrauensperson anwesend ist.

Einen weiteren großen Vorteil bei der Sache sehe ich vor allem für Freigänger. Wenn man eine innige Bindung zwischen Tier und Mensch vorweisen kann, dann ist die Katze (im Notfall) nämlich leichter abrufbar und hört auf ihren Namen. Aber auch für Wohnungskatzen kann dies von Vorteil sein, wenn die Katze durchaus mal aus der Wohnungstür huschen sollte oder sich innerhalb der Wohnung auf eine gefährliche Situation (z.B. heiße Herdplatte) zu bewegt.

Da die meisten Katzen in einem Mehrkatzenhaushalt leben, sollte auch der letzte Punkt nicht unerwähnt bleiben: eine gute Beziehung zu den Menschen kann nämlich sogar die Beziehung innerhalb der Katzengruppe stärken. Durch gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Aktivitäten wachsen alle als Team zusammen, sodass jeder von dieser Harmonie profitiert.

MEINE 13 TIPPS FÜR EINE HARMONSICHE KATZE-MENSCH-BEZIEHUNG

Aber WIE genau erreicht man überhaupt den Punkt eine gute und harmonische Katze-Mensch-Beziehung zu haben? Dazu habe ich 13 wertvolle und leicht umsetzbare Tipps für euch zusammengeschrieben.

1 | Artgerechte Einrichtung

Eine artgerechte Wohnung ist das A und O für eine zufriedene Katze. Hierzu gehören u.a. Futter- und Trinknäpfe, Kratzmöglichkeiten, Katzentoiletten in ausreichender Anzahl, Schlaf- und Rückzugsplätze sowie Spielmöglichkeiten.

2 | Für ein sauberes Umfeld sorgen

Katzen sind sehr reinliche Tiere, sodass du stehts auf ein sauberes Umfeld achten solltest. Neben der täglichen Reinigung der Katzentoiletten, sollte auch die Wohnung regelmäßig gesäubert werden, damit die Katze keine „Staubmäuse“ frisst.

3 | Die Katze bei der Fellpflege unterstützen

In Sachen kätzische Reinlichkeit darf natürlich auch die Fellpflege nicht fehlen. Katzen putzen das Fell ihrer Artgenossen und zeigen u.a. so ihre Zuneigung. Es ist also nur förderlich, wenn auch du deine Katze bei der Fellpflege unterstützt, um deine Beziehung zu ihr zu verbessern.

4 | Mit der Katze reden

Auch wenn Katze und Mensch nicht dieselbe Sprache sprechen, so ist es dennoch sinnvoll ab und zu mit der Katze zu sprechen. Du schenkst ihr Aufmerksamkeit, bindest sie in deinen Alltag mit ein und sie fühlt sich dadurch besser integriert. Aber Achtung, übertreib es nicht, denn Katzen neigen gerne mal dazu, das Verhalten zu imitieren und am Ende hast du dann ein Dauerkonzert zuhause.

5 | Die Katzensprache verstehen lernen

Nicht nur du solltest mit deiner Katze reden. Sie tut dies auch ständig mit dir. Sei es durch ihre Körpersprache oder durch akustische Signale. Wenn du lernst diese besser zu deuten, verbessert sich nicht nur eure Beziehung, sondern es erleichtert auch den Alltag. Und in der Regel rechnen einem Katzen auch hoch an, wenn man mit ihnen auch mal auf kätzisch kommuniziert.

6 | Die Katze nicht ignorieren, wenn sie etwas von dir möchte

Wenn du einmal gelernt hast, wie deine Katze mit dir kommuniziert, fällt es dir vielleicht auch leichter sie in besonders nervigen Situationen nicht einfach zu ignorieren, sondern zu erkennen, was sie dir mitteilen möchte. Ignorieren ist keine Lösung und führt auf Dauer nur zu Frust und einer schlechten Beziehung.

7 | Binde die Katze mit in deinen Alltag ein

Du hast zwar deinen eigenen Alltag, aber was spricht dagegen deine Katze mit einzubinden? Zeig ihr, was du tust, lass sie an Objekten schnüffeln, die du in die Hand nimmst oder verbinde den Haushalt mit einer Spielsession, wie z.B. beim Betten beziehen.

8 | Der Katze ihren Freiraum lassen

Genauso wie du deinen Freiraum haben möchtest, möchte es auch die Katze. Zwinge sie zu nichts und respektiere ihre Privatsphäre. Möchte sie gerade nicht angefasst werden, dann lass sie einfach in Ruhe und versuch es später noch einmal.

9 | Kuschel- und Streicheleinheiten

Körperkontakt zwischen Katze und Mensch tut nicht nur beiden Seiten psychisch gut, sondern fördert auch extrem die Beziehung zueinander. Aber auch hier gilt: Freiräume respektieren. Denn nicht alle Katzen sind (geborene) Schmusekatzen.

10 | Miteinander spielen

Das gemeinsame Spielen wird oft als „Icebreaker“ verwendet, um ängstliche Katzen aus der Reserve zu locken. Aber auch im normalen Alltag kannst du für viele spaßige, gemeinsame Momente sorgen und mit ausgiebigen Spielsessions die Beziehung zu deiner Katze stärken.

11 | Gutes & leckeres Futter in ausreichender Menge zur Verfügung stellen

Nur eine satte Katze, ist eine glückliche Katze. Stell deiner Fellnase immer genug hochwertiges und leckeres Futter zur Verfügung und sie wird es dir mit ihrer Zuneigung und ihrem Vertrauen in dich danken.

12 | Schafft gemeinsame Rituale

Die Katze ist ein Gewohnheitstier, deshalb sorgen feste Rituale im Alltag dafür, dass sich die Katze wohl und geborgen fühlt. So findet es die Katze toll, wenn sie ihre Mahlzeit immer zur gleichen Zeit einnehmen kann, die gemeinsamen Spielstunden etwa zur selben Uhrzeit stattfinden und die Schmuseeinheiten nicht plötzlich ausfallen. Rituale schenken der Katze Selbstbewusstsein und das wiederum sorgt dafür, dass eure Bindung immer weiter wächst und stärker wird.

13 | Der Katze Sicherheit & Geborgenheit vermitteln

Wenn du all die anderen Punkte erfüllst, dann spricht Vieles dafür, dass sich deine Katze bei dir wohlfühlt, dir vertraut und sich bei dir in Sicherheit wiegt. Das ist gut, denn wir wollen doch alle Geborgenheit und ein gewisses Gefühl von Sicherheit in unserer Familie oder nicht?

WIE GUT IST DIE BEZIEHUNG ZU DEINER KATZE?

Ich hoffe sehr, dass ihr etwas aus diesem Beitrag mitnehmen konntet. Lasst mich auch gerne in den Kommentaren wissen, welchen dieser Punkte ihr schon umsetzt und wo eventuell noch verbesserungsbedarf ist. Oder kennt ihr sogar noch weitere Punkte, die euch in der Aufzählung fehlen?

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Über mich

Wer steckt hinter Fensterkatzen?

Ich bin Maria – Mentorin für Katzenanfänger. Gestartet ist das Ganze hier nur aus einem Grund: Ich selbst war 2016 blutige Katzenanfängerin, in vielen Dingen total unsicher und hatte Fragen über Fragen. Um einen Ort für all meine Recherchearbeit zu schaffen und anderen damit gleichzeitig noch zu helfen, habe ich FENSTERKATZEN.DE ins Leben gerufen.

Kommentare zum Beitrag

7 Antworten

  1. Hallo zusammen,
    wir haben vor anderthalb Jahren ein kleines, sehr ängstliches Katzenmädchen gekriegt. Unser Finchen war ein halbes Jahr alt und lebte bei den Vorbesitzern in einer 50qm Wohnung im Dachgeschoss. Mit Katzenleine, viel Liebe und Geduld haben wir aus dem ängstlichen Katzenmädchen eine glückliche Freigängerin gemacht. Ihre Menschenscheu hat sie (außer uns gegenüber) nicht abgelegt, was ich jedoch nicht unbedingt schlecht finde, denn so lässt die sich auch nicht von Fremden anlocken. Finchen genießt ihre Freiheit, kommt aber jeden Abend von ihren Spaziergängen heim, wenn wir sie rufen oder wenn sie unsere Stimmen hört. Geduld und Liebe sind das A und O.
    Herzliche Grüße
    Verena

  2. Unsere Luna ist eine Wohnungskatze und eine BKH, im September 2021 wurde „Lunchen“ 5 Jahre alt und ist eine kleine Diva. Wir haben viel Freude mit ihr, denn schnell hat sie ihren Namen gelernt und manchmal habe ich das Gefühl sie versteht generell unsere Sprache. Ich bin natürlich ihre Mama und wenn ich sie rufe kommt sie sofort angelaufen oder wenn ich etwas länger unterwegs war, erwartet sie immer ein Begrüßungsleckerli oder ein neues Spielzeug. Lunas Rituale laufen wirklich wie eine innere Uhr ab. Bäuchlein und Hinterfüßchen graulen ist ein absolutes Highlight und natürlich ganz besonders genießt sie das Fell bürsteln. Luna ist auch sehr respektvoll uns gegenüber, denn zu unseren Mahlzeiten zieht sie sich in ihr Schlafeckchen zurück und kommt erst wieder wenn wir mit Essen fertig sind. Das macht sie schon seit wir sie im Alter von 14 Wochen bei uns haben. Wir sind so glücklich mit unserer „kleinen“ Fellnase.

  3. Hallo seit fast einem Jahr leben wir mit 2 jungen Katern zusammen. So unterschiedlich die beiden sind, so gut harmonieren sie miteinander. Ihren Namen haben sie sehr früh gelernt und wir freuen uns jeden Tag, wenn wir sie z.B. von draußen nach drinnen rufen, dass es so gut klappt. Das tägliche Spiel wird ausgiebig zelebriert und bringt immer wieder Riesenspaß mit sich.
    Wir möchten die beiden Fellnasen nicht mehr missen und genießen es mit ihnen Abends einzuschlafen 😀

    1. Hallo Maria, wie witzig, dass du genauso heißt wie ich. Das hört sich ja richtig toll an bei dir! Es ist so schön zu hören, dass Katzen und Mensch so happy miteinander sind und es in vollen Zügen genießen. Und wenn die beiden noch so jung sind, dann habt ihr den Großteil ja noch vor euch. Ich wünsche euch auf jeden Fall auch weiterhin ganz viel Spaß miteinander und dass sich eure Beziehung immer weiter verfestigt.

  4. Ich habe mir tatsächlich auch schon Gedanken gemacht, ob man sich einfach an die Katze gewöhnt oder ob man beim Aussuchen schon vom Bauchgefühl her weiß, ob es charakterlich passt. Mit deinen Tipps bin ich mir aber sicher, dass man die Beziehung definitiv auch unabhängig davon stärken kann. Ich freue mich, wenn unser Kitten endlich bei uns einziehen darf *grins*

    1. Hallo Babette, ich glaube es gibt solche und solche Situationen. Man hört ja doch auch öfter mal, dass sich die Katze den Besitzer ausgesucht hat und es einfach eine Art „Schicksal“ war. Aber wie du schon sagtest, eine Beziehung lässt sich auch ohne so eine Vorgeschichte ausbauen. Zumal ja nicht gesagt ist, dass die Beziehung zur Katze automatisch super ist, nur weil es charakterlich von Anfang an passt.

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Maria
Katzenmama & Bloggerin

Ich bin seit Oktober 2016 stolze Katzenmama von inzwischen drei Miezen und Katzenliebhaberin aus Leidenschaft. Sollte dies auch auf dich zutreffen, dann bist du hier genau richtig.

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